04.08.11 (NW) Janzen knipst ihn weg
FUSSBALL-KREISPOKAL MINDEN, 1. RUNDE: SuS gewinnt bei der SVEW mit 1:0

VON EGON BIEBER

Bad Oeynhausen-Werste. Viele Zuschauer hatten sich schon auf eine Verlängerung eingestellt, da rappelte es doch noch in einem Gehäuse unter den Pappeln, und zwar in dem von A-Ligist SV Eidinghausen-Werste. Fußball-Bezirksligist SuS Wulferdingsen gewann das Erstrunden-Match im Mindener Kreispokal durch einen Treffer von Johann Janzen in der 86. Minute mit 1:0 (0:0).

Der Wulferdingsener Torwart Matthias Wormuth drosch den Ball beim Abschlag mit Schmackes nach vorne, der landete weit in der Hälfte der Gastgeber, der eingewechselte Andre Heim lief mit ihm in den SVEW-Strafraum und passte von rechts mustergültig auf den mitgelaufenen Johann „Hans“ Janzen, der aus etwa acht Metern vollstreckte. SVEW-Torwart René Daubitz hatte keine Abwehrchance. „Eine dumme Situation hat das Spiel entschieden“, brachte es der neue Werster Trainer Michael Wagner treffend auf den Punkt. Denn ein Klassenunterschied war in den insgesamt 98 Spielminuten (der Schiedsrichter ließ in der zweiten Halbzeit sieben Minuten nachspielen) nicht zu erkennen.

Nach dem fulminanten Beginn und Pfostenschuss der „Wölfe“-Neuerwerbung Mirko Nuhanovic bereits nach zwei Minuten verflachte die Partie zusehends. Die SVEW, die ebenso wie der SuS gleich auf mehrere Stammkräfte verzichten musste, kämpfte aufopferungsvoll mit aggressivem Forechecking, bekam aber in der ersten Halbzeit in der Offensive nichts auf die Kette – und bei den Wulferdingsenern lief auch nichts Produktives zusammen, waren sie nur bei Standards gefährlich. Dabei verpasste Frank Zurheide gleich zweimal (30. und 35.) im Fünf-Meter-Raum nach Freistoß-Hereingaben in aussichtsreicher Position und parierte SVEW-Keeper Daubitz in der Nachspielzeit glänzend aus kurzer Entfernung nach einem Linksschuss gegen Mirko Nuhanovic.

Die erste und auch einzige ernsthafte Torchance für die Hausherren gab es drei Minuten nach Wiederanpfiff, doch Hossein Abdallah schoss den Ball aus halbrechter Position knapp vorbei. In dieser zweiten Halbzeit hatte der A-Ligist sogar ein optisches Übergewicht, doch torgefährliche Aktionen sprangen dabei nicht heraus. Und was produzierte der Bezirksligist in der Offensive? Decken wir den Mantel des Schweigens drüber – bis zur erwähnten 86. Minute, als die SVEW-Abwehr zu weit aufgerückt war. „Ich weiß nicht mal, ob wir verdient gewonnen haben“, sagte ein verärgerter SuS-Trainer Gerd Hartmann. „Ich bin mit dem, was wir gespielt haben, gar nicht einverstanden. Der Gegner hat uns mit seinem aggressivem Zweikampfverhalten das Leben schwer gemacht.“ Natürlich nicht mit dem Ergebnis, dafür aber mit dem Auftritt seiner Jungs sehr zufrieden war Michael Wagner: „Ich bin stolz auf das Team. Sie hat einen guten Fight abgeliefert und den Wölfen die Stirn geboten. Uns fehlte nur im Angriff die Durchschlagskraft.“

´SVEW: Daubitz; Schmidt, Popa, Heuser, Mees, Sander (88. Lenk), Hausmann, Abdallah, Poggemöller (85. Walger), Missing, Sarkici (64. Yel).

´SuS: Wormuth; M. Pasold, Finke, F. Habbe, Grothkopf, Bäumer, Keulertz (27. B. Ruschmeier), Prosser (77. Knoche), Janzen, Zurheide (54. Heim), Nuhanovic.

´Tor: 0:1 (86.) Janzen.

´Gelb-Rot: Janzen (90.+4).

´In der nächsten Runde spielt der SuS gegen Maaslingen.

18.07.11 (NW) Warm anziehen
SuS Wulferdingsen stellt sein neues Team vor

VON WOLFGANG DÖBBER

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Mit dem Wissen um die eigene Stärke, mit fünf Neuzugängen und dem Kader des Aufstiegsjahres geht der SuS Wulferdingsen in das Abenteuer Fußball-Bezirksliga. Trainer Gerd Hartmann möchte in seinem vierten Jahr bei den „Wölfen“ das Team taktisch weiterbilden.

Da steigen sie nach langer Abstinenz wieder in die Fußball-Bezirksliga auf, und müssen in der Saison 2011/12 gleich mit sechs potentiellen Absteigern rechnen. Eine harte Bürde, aber Trainer Gerd Hartmann macht das nicht nervös. „Viel wichtiger ist, dass wir guten Fußball anbieten, uns taktisch weiter schulen und verbessern und einfach nur Spaß am Fußball haben“, hofft der 46-Jährige Trainer. Die super Kameradschaft der letzten Jahre, so Hartmann, müsse natürlich auch in der Bezirksliga weiter funktionieren. Neben den für die Rückrunde 2011 verpflichteten Max Meier und Robin Grothkopf setzte der Trainer auch auf die talentierten fünf Neuzugänge.

Vom TuS Tengern II kommen mit Mirko Nuhanovic (Hartmann: „Drahtiger Spieler, schnell, wird auch bei uns seine Tore machen“), Jannik Korte („technisch sehr stark, für seine 20 Jahre spielt er schon sehr clever“) und aus der dortigen A-Jugend mit Christian Beckmann („musste sechs Monate mit Kreuzbandriss pausieren, findet jetzt wieder rein“) drei ambitionierte Spieler, alle für den Offensivbereich gedacht. Auch die aus der eigenen A-Jugend hochgezogenen Andre Hein und Andre Zschunke erhöhen den Druck auf den Kader.

Hartmann sagt es unverblümt: „Ich bin auch gespannt, wie die Anfangsformation im ersten Spiel aussieht. Alle fangen bei Null an, jeder muss sich neu beweisen. Die Etablierten müssen sich warm anziehen.“ Hartmann weiß, dass der SuS in der Bezirksliga auch variabler auftreten muss. „Wir studieren zwei Systeme ein. Wir müssen auch mal defensiver spielen können und schnell kontern. Dafür haben wir jetzt die Leute“. Einzige Hiobsbotschaft bei den „Wölfen“: Kapitän Thomas Peters plagt sich noch mit Achillessehnenproblemen herum, kann die ersten Wochen nicht trainieren. „Wie gesagt, es kann sehr schwer werden“, sagt Hartmann – aber mit Nuhanovic und Co. hat er nun mehr Asse im Ärmel.

´Abgänge: Patrick Zweck (SVKT), Marcel Gräve (VfL Frotheim).

´Zugänge: Mirko Nuhanovic (24, TuS Tengern II, offensiv), Jannik Korte (20, Tengern II, Mittelfeld zentral), Christian Beckmann (19, A-Jugend Tengern, Sturm), Andre Hein, Andre Zschunke (beide eigene A-Jugend).

´Kader (ohne Neuzugänge):

Tor: Matthias Wormuth, Sascha Kelle; Abwehr: Alexander Bäumer, Matthias Finke, Robin Grothkopf, Frank Habbe, Jens Habbe, Martin Keulertz, Martin Pasold; Mittelfeld und Sturm: Frank Zurheide, Michael Prosser, Thomas Peters, Dennis Laufer, Benedikt Ruschmeier, Florian Miegel, Johann Janzen, Max Meier; Standby: Jens Teifel.

´ Trainer: Gerd Hartmann (46, im vierten Jahr).

´Co-Trainer: Volker Stühmeier (44, im vierten Jahr).

´Saisonziel: Taktisch verbessern, guten Fußball bieten“.

´Titelfavoriten: FT Dützen, SV Rödinghausen II.

´Testspiele (alles Heimspiele): 24.7. Mennighüffen (15 Uhr); 27. Gehlenbeck (19 Uhr), 30.7. TuRa Espelkamp (17 Uhr), 2.8. Tengern III (19 Uhr), 5.8. Tengern (19.15 Uhr), 11.8. A-Junioren TuS Tengern (19 Uhr).

28.06.11 (NW) Spannung bis über das Saisonende hinaus
Wulferdingsen muss für den Aufstieg nachsitzen

Bad Oeynhausener Teams erreichen Ziele / Kopfschmerzen nur in Rehme
VON TIM PLACKE

Bad Oeynhausen. Reichlich Gesprächsstoff lieferte die vergangene Saison in der Mindener Fußball-Kreisliga A. Während der SuS Wulferdingsen im Entscheidungsspiel den Aufstieg in die Bezirksliga unter Dach und Fach brachte, lieferten auch die jungen Teams vom TuS Bad Oeynhausen und dem TuS Volmerdingsen überwiegend starke Leistungen. Auch die SV Eidinghausen-Werste erreichte ihre Ziele, lediglich bei RW Rehme lief es nicht so wie gewünscht.

SuS Wulferdingsen

Der SuS führte monatelang souverän die Tabelle an, ehe Verfolger TuS Lahde/Quetzen im Schlussspurt Punkt um Punkt aufholte. „Wir haben uns natürlich geärgert, dass wir den Vorsprung noch verspielt haben“, gibt Trainer Gerd Hartmann zu, sagt aber auch: „Wir haben das Entscheidungsspiel gewonnen und sind verdient aufgestiegen, weil wir lange Zeit den besten Fußball gespielt haben“, so Hartmann. Die „Wölfe“ hatten in dieser Saison den ausgeglichensten Kader der Liga, konnten auch Verletzungen oder Sperren von wichtigen Spielern ausgleichen. Eine Bereicherung für die Offensive war Johann Janzen, dem 17 Treffer glückten. Auch Routinier Michael Prosser erlebte seinen dritten Frühling, er netzte gleich 16 mal ein. Im Tor glänzte erst Sascha Kelle, dann Matthias Wormuth, als Kelle sich das Kreuzband riss. Im Entscheidungsspiel war dann wieder Kelle mit großartigen Paraden zur Stelle. Mit Martin Keulertz spielte ein weiterer Neuzugang eine überzeugende Serie und sorgte im Entscheidungsspiel mit seinem Treffer für den Aufstieg. In der Bezirksliga wartet nun eine neue Herausforderung auf die „Wölfe“, mit Mirko Nuhanovic, Jannik Korte und Christian Beckmann wurden die ersten drei Neuzugänge verpflichtet.


Michael Prosser 31 Spiele/16 Tore, Thomas Peters 31/9, Alexander Bäumer 30/2, Matthias Finke 30/0, Denis Laufer 29/3, Martin Keulertz 29/6, Johann Janzen 28/17, Patrick Zweck 26/2, Martin Pasold 26/2, Jens Teifel 24/7, Florian Miegel 21/13, Frank Habbe 17/2, Matthias Wormuth 15/0, Daniel Krüger 14/2, Sascha Kelle 14/0, Max Meier 14/2, Frank Zurheide 14/3, Benedikt Ruschmeier 11/1, Robin Grothkopf 9/1, Marcel Gräve 5/0, Patrick Knoche 3/0, Jens Habbe 2/0, Tim Ziegerick 2/0, Enzo Cutraro 1/0, Jonas Bekemeyer 1/1, Robert Uhlig 1/0, Florian Steinhagen 1/0, Benjamin Herrmann 1/0.


23 Tore: Christian Kulynycz (RW Rehme).

18 Tore: Julian Hartmann (RW Rehme), Erdal Celik (SV Eidinghausen-Werste).

17 Tore: Johann Janzen (SuS Wulferdingsen), Ercan Kaynar (Türk SV Minden).

16 Tore: Michael Prosser (SuS Wulferdingsen).

15 Tore: Andre Grohnert

14 Tore: Pascal Foukis (Makedonikos Minden), Bastian Grünewald (TuS Lahde-Quetzen), Thomas Sparla (TuS Lahde-Quetzen), Mark Hinkelmann (TuS Lahde-Quetzen), Tim Namnieks (TuS Holzhausen/Porta), Björn Reinking (TuS Döhren).

13 Tore: Damian Traczuk (TuS Bad Oeynhausen), Florian Miegel (SuS Wulferdingsen), Olaf Buddenbohm (FT Dützen II).

12 Tore: Talat Baydak (TuS Döhren), Soner Selvi (SV Eidinghausen-Werste), Marcus Diederich (SV Weser Leteln), Adem Celik (Türk SV Minden).

11 Tore: Sobhan Natawan (TuS Bad Oeynhausen), Chris Fangmann (TuS Lahde-Quetzen), Andreas Vetter (TuS Windheim), Michael Kutz (FT Dützen II), Sascha Bauermeister (Makedonikos Minden).

10 Tore: Samir Tohme (TuS Bad Oeynhausen), Jan Hoberg (TuS Volmerdingsen), Pascal Dunken (FT Dützen II).

 

18.06.11 (NW) SuS verpflichtet drei neue „Wölfe“
Trainerduo für „Zweite“ gefunden


Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (jk). SuS Wulferdingsen, Aufsteiger in die Fußball-Bezirksliga, hat sich mit drei neuen Spielern verstärkt und seine Personalplanungen für die kommenden Saison so gut wie abgeschlossen.

Das teilte Wulferdingsen Fußball-Abteilungsleiter Alfred „Ali“ Waldeck auf Anfrage mit. Alle drei Neuzugänge waren zuletzt beim Bezirksligisten TuS Tengern II am Ball. Mirko Nuhanovic (24) ist für das Mittelfeld vorgesehen, könnte aber auch im defensiven Bereich eingesetzt werden. „In der Defensive sind wir eigentlich stabil genug, wir haben bei unseren Verpflichtungen mehr auf die Offensivqualitäten geachtet. Außerdem arbeitet Trainer Gerd Hartmann sehr gerne mit jungen Leuten zusammen“, erklärt Waldeck die Auswahl. Der 45-Jährige hält auch große Stücke auf die zweite Neuverpflichtung Jannik Korte. Der 20-jährige Werster gilt als sehr talentiert, kann auf mehreren Positionen spielen und machte sich zuletzt bei den Tengeranern als „Zehner“ einen Namen. Und als dritten Spieler verpflichteten die Wulferdingsener Christian Beckmann. Der 20-Jährige wechselte vor zwei Jahren von der SG Volmerdingsen/Wulferdingsen zu den A-Junioren des TuS Tengern, zog sich dann aber vor einem Jahr einen Kreuzbandriss zu. Dem Stürmer rechnet Ali Waldeck viel Potenzial zu. Derzeit führe er noch Gespräche mit einem jungen Spieler, ansonsten seien die Personalplanungen erledigt.

Auch bei der 2. Mannschaft von SuS Wulferdingsen geht es voran. Das neue Trainer-Duo auf der Bank des Mindener B-Ligisten heißt Daniel Pasold und Olaf Krüger. Beide gehören zum eigenen Trainernachwuchs.

 

 

 

 

 

14.06.11 (NW) Vom grauen Wolf bis zum Kampfschwein
SUS WULFERDINGSEN: Die Pferdelunge beim Bezirksliga-Aufsteiger macht die Wölfe-Hits


Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (nw). Mindestens 26 Spieltage war der SuS Wulferdingsen in der Fußball-Kreisliga A Minden das Maß aller Dinge. Dann gerieten die „Wölfe“ ins Trudeln, verdattelten den stattlichen Vorsprung, gewannen schließlich mit Nervenflattern das Entscheidungsspiel gegen den TuS Lahde/Quetzen durch ein unvergessliches Tor aus 35 Metern (114.) von Martin Keulertz (wir berichteten) – und setzten mit dem verdienten Bezirksliga-Aufstieg das Sahnehäubchen auf eine insgesamt grandiose Saison. „Wölfe“-Kapitän Thomas Peters und seine Teamkollegen aus dem Mannschaftsrat verfassten das witzige sowie humorvolle Personalbuch der Erfolgs-Mannschaft.

´Torwart Sascha Kelle: Unser Nörgler vom Dienst hat auch in dieser Saison seine Geber- und Nehmerqualitäten gezeigt. Wo er hingeht wächst kein Gras mehr.

´Torwart Matthias Wormuth: Der Trainings-Weltmeister war stets da, wenn wir ihn brauchten. Übrigens Herr WORTmuth, dein Auto steht vorm Vereinsheim.

´Torwart Tim Ziegerick: Auf Schlange ist stets verlass. Leider nur mit wenigen Einsätzen bedacht, macht er doch die meisten Meter.

´Matthias Finke: Unser Abwehrchef hält mit seiner allseits gefürchteten Kralle hinten wie vorne den Laden sauber. Die Frisur sitzt. Danke für die 50 Liter Bier.

´Martin Keulertz: „Keule“ ist der Turm in der Schlacht. Holt sich im Spiel auch mal die 4. oder 5. Luft. DANKE!!

´Robin Grothkopf: Robin kam im Winter zu uns und war gleich mittendrin statt nur dabei.

´Martin Pasold: „Maddin“ ist unser wichtigster Mann, er plante das Mallorca-Trainingslager. Mittlerweile landen seine Flanken auch vor dem gegnerischen Tor.

´Frank Habbe: „Skelli“ ist unser Strafgeld-Beauftragter. Dabei ist er leider genauso kompromisslos wie auf dem Fußballfeld. Ich sage nur, dreckiger Maulwurf . . .

´Jens Habbe: „Junior“ verweilt die meiste Zeit als Soldat in Hamburg, aber für einen Einsatz bei den Wölfen ist er immer bereit.

´Benny Ruschmeier: Der Mann mit der feinen Technik und dem angewachsenen Handy. Legt das Ding nur zum Fußball spielen zur Seite.

´Dennis Laufer: Der graue Wolf mit einem BMI von Minus 5. Fällt besonders durch seine Unauffälligkeit auf.

´Alexander Bäumer: Der Banker ist das Kampfschwein im Mittelfeld. Schießt seine Tore ausschließlich ab einer Entfernung von mindestens 20 Meter. Beide Zeigefinger nach oben.

´Michael Prosser: Der Herr Lehrer hat im Laufe der Zeit das Stellungsspiel für sich entdeckt. Der schönste Albatros der Liga schießt trotzdem seine Tore.

´Max Meier: Max ist im Winter dazu gestoßen und bringt mit seinen Dribblings nicht nur die gegnerischen Verteidiger zum verzweifeln.

´Johann „Hans“ Janzen: Hansi ist DER Mann in unserem Spiel. „Ich will ja nicht sagen es ist verdient, aber es ist verdient.“ Danke für die ganzen Fotos!

´Jens Teifel: Spieler gehen, Legenden bleiben!!

´Florian Miegel: Der Publikumsliebling stillt seinen Hunger, Gott sei Dank, auch mit Toren.

´Frank Zurheide: Unser Loverboy pendelt ständig zwischen Stammplatz und Stammkneipe.

´Patrick Knoche: Officer Bones verhaftet nicht nur Verbrecher.

´Daniel Krüger: „Krügi“ ist unser Schnellster und stoppt den Ball weiter als er schießen kann. Seit dem Winter jagt er leider nur noch dem Abi hinterher.

´Enzo Cutraro: New York, Mailand, Wulferdingsen und zurück!

´Marcel Gräve: Hat bei den Wölfen sein Idol gefunden. Machs gut Junge!

´Patrick Zweck: Nachdem „Zwecki“ bei den Wölfen alle getunnelt hat, sucht er nun eine neue Herausforderung. Zeig den Jungs dein spezielles Outfit.

´Jonas Bekemeyer: Lindodrom, Fußballplatz, Tor schießen, weiterfeiern, Danke.

´Thomas Peters: Der Capitano! Ausgestattet mit einer Pferdelunge, hat er schon jede Position auf dem Fußballplatz bekleidet. Er macht die Wölfe-Hits.

´Volker Stühmeyer: „Stüüüh“ ist der ehrlichste und fürsorglichste Betreuer, den es gibt. Sorgt mit Alkohol für den nötigen Ehrgeiz.

´Carsten Reinkensmeier: „Beutel“ ist unser Mädchen für alles. Platz- und Zeugwart sowie Betreuer auf Abruf. Unser Beutel steht auf gepflegte Plätze, FC Schalke 04 und tote Maulwürfe.

´Trainer Gerd Hartmann: Das Feierbiest aus Tengern quält sich ins Bolero und uns in den so geliebten Parcours. Ach Harzer, hast alles richtig gemacht!!!

´Klaus Schneider: Man sagt, er habe magische Kräfte.

´Vorstand: Danke für die Arbeit im Hintergrund. Wie siehts eigentlich mit einer Meisterfeier auf Mallorca aus? Wir hätten Zeit!

´Fans: Danke für die lautstarke und zahlreiche Unterstützung. Ihr seid die geilsten!!!

* NACHLESE ZUM AUFSTIEG DES SUS WULFERDINGSEN IN DEI FUSSBALL-BEZIRKSKLASSE *

10.09.11 (NW) Nur noch eine große Party
SuS Wulferdingsen feiert den Bezirksliga-Aufstieg, bis es hell wird

VON EGON BIEBER

UND TIM PLACKE



Minden/Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. „Heute Abend wird richtig gefeiert. Nur ein bisschen gibt es nicht“, sagte Matthias Finke, Abwehrchef des frisch gekürten Fußball-Bezirksliga-Aufsteigers SuS Wulferdingsen, in dunkler Nacht am Mittwoch im Mindener Weserstadion. Und es wurde für viele eine lange Nacht im SuS-Vereinsheim, verließen es einige erst, als es draußen schon hell wurde.



Nach den Sekt- und Bierduschen im Stadion machte Kapitän Thomas Peters erst noch einen Abstecher ins Mindener Klinikum, um sein im Spiel nach einem Tritt lädiertes und blutendes Kinn (wurde im Spiel mehrmals mit neuem Pflaster beklebt, hielt aber nie lange) mit vier Stichen Feier-tauglich herzustellen. Die Stimme von Erfolgs-Trainer Gerd Hartmann, der mit den „Wölfen“ bereits nach der Saison 2004/05 in die A-Liga aufgestiegen war, war gestern Mittag noch sehr kratzig. „Ich bin froh, dass jetzt Pause ist. Das hat in den letzten Wochen doch arg an den Nerven gezehrt. Spielerisch haben wir am Mittwoch wahrlich keine spielerischen Glanzlichter gesetzt“, sagt er. „Die Leistung beim Feiern war deutlich besser als die auf dem Platz. Da macht uns keiner was vor.“ Dass doch noch Glanz in dunkler Nacht in die Wulferdingsener Hütte einzog, ist einer verunglückten Bananen-Flanke des mit Torwart Sascha Kelle, Thomas Peters und Johann Janzen stärksten SuS-Spielers, Martin Keulertz, zu verdanken.

Der Jubel nach dem Schlusspfiff war grenzenlos. Die Mannschaft, angeführt von Robin Grothkopf, verpasste ihrem Trainer Gerd Hartmann die obligatorische Sekt-Dusche, und Torschütze Martin Keulertz konnte sich vor Gratulanten kaum retten. 120 Minuten harte Arbeit lagen hinter den Fußballern des SuS Wulferdingsen, als sie endlich den Aufstieg in die Bezirksliga feiern durften. Michael Skibbe, Trainer des unterlegenen Gegners TuS Lahde-Quetzen, gratulierte seinem Kollegen Hartmann fair. Skibbe und sein Team haderten aber mit der Leistung von Schiedsrichter Jörg Uphoff, der einem Treffer von Lahde-Quetzen die Anerkennung verweigerte. „Sören läuft von hinten rein. Deshalb war es kein Abseits und das Spiel läuft anders“, sagte Skibbe, kündigte aber unmittelbar nach Schlusspfiff an: „Nächstes Jahr greifen wir wieder an.“

„Die Art und Weise wie wir aufgestiegen sind, ist mir völlig egal“, sagte dagegen Hartmann. Die Erleichterung war ihm deutlich anzusehen. Acht Punkte Vorsprung hatte sein Team in den letzten Wochen eingebüßt, die sicher geglaubte Meisterschaft hatte das Team verschenkt. Und im Entscheidungsspiel kam der SuS erst in der zweiten Halbzeit ins Rollen. „Am Ende haben wir uns nur noch durchgequält“, gab auch Hartmann zu. „An den letzten vier Spieltagen haben wir zwar nicht unsere Leistung gebracht, aber wir waren 26 Spieltage lang die mit Abstand beste Mannschaft der Liga. Unser Aufstieg ist total verdient“, jubelte Mittelfeldspieler Michael Prosser.

STIMMEN
´Michael Prossser mit extra Lob für den Torschützen Martin Keulertz: „Keule war der überragende Mann auf dem Platz, er hat sich das verdient. Das ist ein unbeschreiblich geiles Gefühl. An den letzten vier Spieltagen haben wir zwar nicht unsere Leistung gebracht, aber wir waren 26 Spieltage lang die mit Abstand beste Mannschaft der Liga. Unser Aufstieg ist total verdient. Heute Abend reißen wir die Hütte ab, das wird ein geiles Moped.“

´Trainer Gerd Hartmann: „Von den Mallorca-Fahrern hatte in der Verlängerung komischerweise der ein oder andere Probleme mit Krämpfen. Sascha Kelle hat uns lange im Spiel gehalten. Für ihn freue ich mich ganz besonders, weil er seit Wochen mit Knieproblemen spielt und bald operiert wird. Er hat sich aber für die Mannschaft durchgequält.“

´Martin Keulertz: „Ich wusste, dass ich das kann, aber gewollt war das nicht.“

´Thomas Peters: „Das Feiern haben wir auf Mallorca schon geübt, da macht uns keiner was vor.“

´Matthias Wormuth: „Ein geiles Gefühl. Das ich das noch erleben darf.“

´Fußball-Obmann Alfred „Ali“ Waldeck: „Das Quäntchen Glück, das uns in den letzten Liga-Spielen fehlte, haben wir diesmal gehabt. Es war wie gemalt für uns vor dieser würdigen Kulisse. Ein Highlight.“

INFO: Vor 18 Jahren
´ Lange, lange Zeit ist es her: 18 Jahre Abstinenz aus der Fußball-Bezirksliga für den SuS Wulferdingsen. Ab der Saison 2011/12 ist die 1. Mannschaft wieder Mitglied dieser Liga. Abgestiegen aus der Bezirksliga war der SuS aus der Bezirksliga nach der Saison 1992/1993 unter Trainer Rüdiger „Toto“ Hein.

´ Einige Jahre dümpelte die SuS-„Erste“ sogar in der B-Liga herum. Der Aufstieg in die Kreisliga A gelang – auch unter Trainer Gerd Hartmann – in der Saison 2004/05 mit 79 Punkten vor dem SC Hille mit 76 Zählern. (ebi)

09.06.11 (NW) Bananen-Flanke ins Glück
Martin Keulertz schießt den SuS Wulferdingsen in die Bezirksliga

VON TIM PLACKE



Minden. 114 Minuten sind mittlerweile gespielt, keiner der rund 1100 Zuschauer im Mindener Zuschauer glaubt noch an eine Entscheidung in der Verlängerung, einen Sieger hat das Spiel eigentlich nicht verdient, jeder rechnet mit einem Elfmeterschießen. Doch dann nimmt sich Martin Keulertz ein Herz.

An der Mittellinie erobert der 23-jährige Innenverteidiger des SuS Wulferdingsen den Ball, spielt zwei Gegner aus und flankt den Ball vorher. Aus der Flanke wird jedoch ein Torschuss, der sich hinter dem verdutzten Torwart Dirk Dransfeld vom TuS Lahde-Quetzen ins Netz senkt. Es folgt grenzenloser Jubel, alle „Wölfe“ rennen auf das Spielfeld und begraben den Torschützen unter sich. Der sagt später: „Ich wusste, dass ich das kann, aber gewollt war das nicht“. Knappe 35 Meter Distanz legte seine Flanke zurück. Dass die „Wölfe“ durch einen Torwartfehler des Gegners aufsteigen, ist ihnen anschließend völlig egal. „Mir fallen 10.000 Steine vom Herzen, wir haben uns am Ende nur noch durchgequält, aber die Art und Weise wie wir aufgestiegen sind, ist mir völlig egal“, sagt Trainer Gerd Hartmann, der die obligatorische Sektdusche seiner Spieler nicht verhindern kann.

Dass es zu dieser Sektdusche kam, hatten die „Wölfe“ lange Zeit ihrem Torhüter Sascha Kelle zu verdanken. Bereits nach zwei Minuten pariert er bravourös gegen den freistehenden Konstantin Bitter, nach zehn Minuten lenkt er einen fulminanten Distanzschuss von Waldemar Quiring mit den Fingerspitzen noch an die Latte.

Gerd Hartmann ist mit der Anfangsphase seines Teams überhaupt nicht zufrieden und schickt bereits nach 25 Minuten mit Robin Grothkopf den ersten Spieler zum Aufwärmen. Doch das ändert nichts. Die „Wölfe“ kriegen in der ersten Halbzeit kein Bein auf die Erde, haben nicht eine gefährliche Torchance. „Manche wissen scheinbar gar nicht, worum es hier eigentlich geht“, schimpft Hartmann in der Halbzeit. Das hat gesessen. In die zweite Halbzeit starten die „Wölfe“ viel engagierter. In der 47. Minute hat Thomas Peters die Chance zur Führung, scheitert aber freistehend an Dirk Dransfeld. Auf der Gegenseite lenkt in der 53. Minute Sascha Kelle erneut einen Ball an die Latte. Das Glück haben die „Wölfe“ auf ihrer Seite. Alle bis auf Johann Janzen. Der schießt in der Schlussphase der regulären Spielzeit den Ball gleich zweimal freistehend weit über das gegnerische Tor.

Um 21.32 Uhr steht fest: Es gibt Verlängerung. In der hat Lahde-Quetzen die erste dicke Chance, doch wieder ist Sascha Kelle zur Stelle.Den Schuss des freistehenden Chris Fangmann pariert er herausragend. Sören Janke verfehlt für Lahde zweimal per Distanzschuss das Gehäuse. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung trifft Janke dann. Grenzenloser Jubel bei Lahde-Quetzen, bis der berechtigte Abseitspfiff von Schiedsrichter Jörg Uphoff ertönt. In der 109. Minute scheitert Robin Grothkopf per Kopf an Dransfeld. Dann kommt die 114. Minute mit Martin Keulertz, der die „Wölfe“ erlöst. In der 120. und letzten Minute kullert der Ball nochmal durch den Wulferdingsener Strafraum, zwei TuS-Spieler verfehlen das Spielgerät, dann ist Schluss. Der Rest ist Jubel. Und Komplimente. „Keule war der überragende Mann auf dem Platz, er hat sich das verdient“, sagt Michael Prosser.

´SuS Wulferdingsen: Kelle; Pasold (76. Teifel), Finke, Keulertz, Laufer, Peters, Prosser (55. Grothkopf), Bäumer, Meier, Janzen, Miegel (96. Zurheide).
´TuS Lahde-Quetzen: D. Dransfeld; T. Dransfeld, Fangmann, Brestel, Hansch, Köpper (115. Berning), Quiring (83. Janke), Hinkelmann, Bitter, Sparla, Grünewald (70. Gamper).

´Tor: 1:0 (114.) Martin Keulertz.´Zuschauer: 1100.

 

08.06.11 (NW) Am Abend mit Biss agieren
FUSSBALL, ENTSCHEIDUNGSSPIEL: SuS Wulferdingsen gegen TuS Lahde/Quetzen

VON TIM PLACKE

UND EGON BIEBER



Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Heute Abend um 19.30 Uhr ist es soweit: Das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga zwischen dem SuS Wulferdingsen und TuS Lahde-Quetzen wird im Mindener Weserstadion angepfiffen. Der Wulferdingsener Trainer Gerd Hartmann sieht sein Team gut vorbereitet für den Saison-Höhepunkt.

„Wir müssen uns auf alles einstellen. Daher werden uns auch möglicherweise 120 Minuten Spielzeit keine Probleme bereiten“, sagt Gerd Hartmann. Lediglich Elfmeterschießen haben die Spieler im Training nicht geübt, spielen beim schießen vom „Punkt“ viele Faktoren wie unter anderem Nervenstärke mit – und das ist nicht zu trainieren. „Den Faktor Adrenalin kannst du im Training nicht beeinflussen“, sagt der Trainer denn auch zurecht. Dass es zumindest zu einer Verlängerung kommt, scheint durchaus wahrscheinlich. Schließlich endeten beide Begegnungen in der abgelaufenen A-Liga-Saison 1:1 und damit Unentschieden. Zweimal lagen die „Wölfe“ in Führung, zweimal schafften sie es nicht, diesen hauchdünnen Vorsprung über die Zeit zu retten.

Und auch ihren größten Vorsprung in der Meisterschaft – immerhin acht Punkte – hat das Team in der Saison-Endphase noch vergeigt. Nach dem direkten Duell am 8. Mai (es war der 27. Spieltag) waren es immerhin auch noch fünf Zähler Vorsprung für die Wulferdingsener, doch dann ließen die „Wölfe“ zu viele Punkte unnötig liegen und wurden vom hartnäckigsten Saison-Verfolger noch kassiert. Der SuS spielte nur 2:2 daheim gegen den SV Makedonikos Minden (15. Mai) und verlor 0:1 beim SV Bölhorst/Häverstädt (22. Mai), während der TuS Lahde/Quetzen 3:2 bei Makedonikos Minden gewann und nach Punkten gleichzog. Über die Saison-Ziellinie am 29. Mai gingen beide Teams dann im Gleichschritt mit Siegen: Der SuS gewann daheim mit 4:1 gegen die SV Eidinghausen-Werste und die Lahder – ebenfalls daheim – mit 3:1 gegen den SV Bölhorst/Häverstädt.

Um diese Statistiken aus dem Kopf zu bekommen, feierte das Team inklusive Trainer Gerd Hartmann zuletzt einige Tage auf Mallorca. Es war die bereits langfristig geplante und terminierte Mannschaftsfahrt. „Wir hatten leider vier Tage Regen, haben aber trotzdem unseren Spaß gehabt“, sagt Gerd Hartmann. Alle mitgereisten Spieler (nicht alle waren auf Malle, der Rest kehrte am Sonntagmorgen von der Ferieninsel zurück) hätten die Mannschaftsfahrt gut überstanden, so dass vor allem die Besetzung von Mittelfeld und Abwehr noch offen scheint. Gesetzt scheinen lediglich die Stürmer Johann Janzen und Florian Miegel zu sein. Auch die torgefährlichen Mittelfeldspieler Thomas Peters und Michael Prosser sowie Abwehrspieler Matthias Finke und Torwart Sascha Kelle haben ihren Stammplatz sicher.

Die anderen Akteure hatten bei den letzten beiden Trainingseinheiten noch die Chance, sich ins Team zu spielen. Beim TuS Lahde-Quetzen hat Coach Gerd Hartmann vor allem vor dem routinierten Angreifer Thomas Sparla Respekt. Aber auch Bastian Grünewald, Mark Hinkelmann, Chris Fangmann und Konstantin Bitter sind äußerst torgefährlich und müssen an die Kette gelegt werden.

02.06.11 (NW) Blockade rechtzeitig gelöst
SuS „trainiert“ auf Mallorca / Verein setzt einen Fanbus ein

VON TIM PLACKE

UND EGON BIEBER

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Am Mittwochmorgen haben sie abgehoben auf des Deutschen Lieblingsinsel Mallorca. Allerdings war das Wetter an jedem Tag mies dort, was allerdings nicht mit den emotionalen Befindlichkeiten der Kreisliga-Fußballer vom SuS Wulferdingsen in Einklang zu bringen ist.

Nachvollziehbar wäre es nach der verpassten vorzeitigen Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga. Sie schwächelten zwischenzeitlich gehörig die „Wölfe“. Gerade noch rechtzeitig haben sie aber die Kurve bekommen und haben zu ihrer guten Form zurückgefunden. Der 4:1-Derbysieg gegen die SV Eidinghausen-Werste war Balsam auf die zuletzt geschundenen FußballerSeelen, war zu keiner Zeit gefährdet und erinnerte an die furiose Hinrunde, in der das Team zeitweise acht Punkte Vorsprung auf den TuS Lahde-Quetzen hatte, der nach dem letzten Spieltag nun jedoch punktgleich ist.

Über Sieg und Niederlage, Sein und Nicht-Sein entscheidet nun ein einziges Spiel. Das sogenannte „Entscheidungsspiel“ hat seinen Namen allemal verdient, denn am 8. Juni ab 19.30 Uhr wird im Mindener Weserstadion definitiv die Entscheidung über den Aufstieg in die Bezirksliga fallen. Bei der schon lange geplanten Mannschaftsfahrt seit gestern inklusive Trainer Gerd Hartmann steht auf „Malle“ die Stärkung des Teamgeists an. Am Sonntag kehren die „Wölfe“ zurück, werden wieder trainieren und mit Biss in das Spiel am 8. Juni gehen, um es für sich zu entscheiden. Dann geht die Party erst richtig los.

Bereits vor dem Spiel gegen die SVEW hatte das Team eine gemeinsame Feier veranstaltet. Vielleicht war das der entscheidende Schritt, um die Blockade und Nervosität der letzten Spiele zu beseitigen. „Wir werden am Montag und Dienstag leicht trainieren. Wir bereiten uns nicht speziell auf Lahde vor, sondern wollen versuchen, unsere Stärken zum Tragen zu bringen“, sagt Hartmann. „Letztendlich ist es ein Spiel auf Augenhöhe. Wer an dem Tag besser drauf ist, wird das Spiel gewinnen und wir hoffen natürlich, dass das am Ende wir sind. Natürlich ist es ärgerlich, dass wir unseren Vorsprung in den letzten Spielen verdammelt haben, aber das müssen wir akzeptieren, schließlich haben wir die Aufstiegschance immer noch in den eigenen Händen.“

Und zu diesem Saison-Höhepunkt in das Mindener Weserstadion setzt der SuS einen Fanbus ein, der um 18.30 Uhr an der Gaststätte Oberpenning (gegenüber dem Sportplatz in Wulferdingsen) abfährt. Anmeldungen nimmt Alfred „Ali“ Waldeck unter 01 71 / 12 60 01 2 entgegen. Treffen: 18:15 Uhr.

30.05.11 (NW) Entscheidung vertagt
SuS Wulferdingsen – SV Eidinghausen-Werste 4:1

VON RALF BUCHHOLZ

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Die Entscheidung wurde erneut vertagt. Auch nach dem letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga A steht der Aufsteiger in die Bezirksliga noch nicht fest. Zwar gewann der SuS Wulferdingsen seine Begegnung gegen den Ortsnachbarn SV Eidinghausen-Werste klar mit 4:1 (1:1), aber auch der direkte Konkurrent, der TuS Lahde/Quetzen, gab sich keine Blöße und siegte seinerseits mit 3:1. Damit kommt es am 8. Juni, um 19.30 Uhr, im Mindener Weserstadion zu einem Entscheidungsspiel.

Tolles Wetter und eine ungeheuer spannende Ausgangsposition lockten reichlich Zuschauer ins Wulferdingsener „Loch“. Und alle wollten sie sehen, ob es die „Wölfe“ nun im dritten Anlauf endlich zur Meisterschaft schaffen. Im Gegensatz zur vergangenen Woche in Bölhorst-Häverstädt wirkten die Hausherren vor dem Anpfiff ausgesprochen locker, fröhlich und sehr siegesbewusst. Die erste Torchance der Partie hatten jedoch die sehr couragiert beginnenden Gäste durch Hossein Abdallah in Minute drei, doch an einer Hereingabe von Erdal Celik rauschte der Werster Abwehrspieler knapp vorbei.

Danach übernahmen die Hausherren eindeutig das Kommando. Frank Zurheide scheiterte freistehend (13.) und Frank Zurheide traf mit einer sehr sehenswerten Aktion nur Aluminium (24.). Zwei Minuten später sorgte Johann Janzen mit einem abgefälschten Schuss für den Führungstreffer. Zwei Minuten vor der Pause traf der sehr agile Werster Angreifer Erdal Celik zum überraschenden 1:1-Ausgleich. Weg war sie, die gute Stimmung zur Pause. In Lahde stand es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Unentschieden (0:0).

Nach dem Wechsel stürmten nur noch die „Wölfe“. Im Nachsetzen gelang Frank Zurheide die erneute Führung, wenig später erhöhte Florian Miegel sogar noch auf 3:1 und der Widerstand der „Vereinigten“ war endgültig gebrochen. Bei den zahlreichen Vereinsverantwortlichen und Fans am Spielfeldrand geriet das Geschehen auf dem grünen Rasen nun zur Nebensache. Ein Unentschieden des Lahde-Quetzen gegen den SV Bölhorst-Häverstädt würde nun den Aufstieg bedeuten. Menschen mit einem Handy und einer Direktverbindung nach Lahde waren nun die gefragtesten Personen am Platz. Und dann kam die Nachricht, die kein „Wölfe“-Fan hören wollte: Lahde führt mit 2:1. Das eigene 4:1 durch Janzen nur noch Ergebniskosmetik. Nächster Akt in Sachen Aufstieg nun am 8. Juni im direkten Duell.

´SuS Wulferdingsen: Kelle; Laufer, Pasold, Prosser (77. Keulertz), Peters, Miegel (70. Teifel), Zurheide (63. Meier), Janzen, Bäumer, Grothkopf, Finke.

´ SV Eidinghausen-Werste: Daubitz; Schwarze (71. Schneider), Fleischer (62. Flachmeyer), Hausmann (62. Heuser), Popa, Radert, Celik, Wetzel, Fayad, S. Selvi, Abdallah.

´ Tore: 1:0 (26.) Janzen, 1:1 (43.) Celik, 2:1 (50.) Zurheide, 3:1 (61.) Miegel, 4:1 (66.) Janzen.

´ Besonderes Vorkommnis: Gelb-rote Karte gegen Celik (SVEW) wegen einer Unsportlichkeit (68.).

26.05.11 (NW) Fracksausen in Wulferdingsen
Warum der Trend gegen die „Wölfe“ spricht

VON TIM PLACKE

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Alles auf Anfang. Nach 29 Spieltagen in der Mindener Fußball-Kreisliga A stehen der SuS Wulferdingsen und der TuS Lahde-Quetzen punktgleich an der Tabellenspitze. Acht Punkte Vorsprung haben die „Wölfe“ in den letzten Wochen verspielt. Der Trend spricht gegen Wulferdingsen.

Seit drei Spielen warten die „Wölfe“ auf einen Sieg. „Vor dem Spiel gegen Lahde-Quetzen gab es eine dreiwöchige Spielpause, die uns nicht gut bekommen ist. Alle haben auf uns geschaut und wir haben in Lahde kein gutes Spiel abgeliefert“, sagt SuS-Trainer Gerd Hartmann. Anschließend ließen die „Wölfe“ gegen Makedonikos Minden zwei Zähler wegen 45 Minuten währender Lustlosigkeit liegen und am vergangenen Sonntag folgte eine 0:1-Niederlage bei Angstgegner SV Bölhorst-Häverstädt. „Die Spieler waren erstmal deprimiert. Es war reine Kopfsache, dass wir das Spiel verloren haben“, analysiert Hartmann. Dennoch bleibt er optimistisch. „Wir haben es noch selbst in der Hand. Mit einem Sieg am nächsten Spieltag haben wir mindestens das Entscheidungsspiel sicher, das wird dann natürlich auch gewinnen wollen“, so Hartmann. Am kommenden Sonntag treffen die „Wölfe“ daheim auf die SV Eidinghausen-Werste, die sich in den letzten Wochen trotz erheblicher personeller Probleme nicht hat längen lassen. „SVEW hat eine starke Mannschaft, das wird kein leichtes Spiel“, sagt Hartmann. Allerdings hat auch der TuS Lahde-Quetzen mit dem SV Bölhorst-Häverstädt alles andere als einen einfachen Gegner vor der Nase. „Wir müssen endlich wieder unsere fußballerischen Qualitäten abrufen. Im Training zeigen die Jungs gute Leistungen. Die müssen wir jetzt auch wieder am Sonntag auf den Platz bringen. Ein bis zwei Änderungen wird es geben und vielleicht zeigt auch der ein oder andere Spieler, der zuletzt auf der Bank saß, eine entsprechende Reaktion und bringt frische Impulse rein“, fordert Hartmann. Sollten beide Teams auch nach dem letzten Spieltag punktgleich sein, wird ein Entscheidungsspiel über den Aufstieg entscheiden.

Staffelleiter Ralf Schlingmann setzte das mögliche Entscheidungsspiel am Donnerstag, 9. Juni, um 18.30 Uhr in Holzhausen/Porta an.

23.05.11 (NW) Der Vorsprung ist dahin
SV Bölhorst/Häverstädt – SuS Wulferdingsen 1:0

VON RALF BUCHHOLZ



Minden/Bad Oeynhausen. Der Meisterschaftskampf in der Fußball-Kreisliga A nimmt immer dramatischere Formen an. Der bisherige Tabellenführer, SuS Wulferdingsen, verliert beim SV Bölhorst-Häverstädt verdient mit 0:1 (0:0). Da der direkte Konkurrent, der TuS Lahde/Quetzen, seine Partie bei Makedonikos Minden gewann, sind nun beide Teams punktgleich an der Tabellenspitze. Nun droht ein Herzschlagfinale in Form eines Entscheidungsspiels, sollten sich beide Kontrahenten am letzten Spieltag schadlos halten.

Es waren einmal beruhigende acht Zähler Vorsprung. Der Meisterschaftssekt steht schon seit mehreren Wochen im Kühlschrank und wartet auf seine Bestimmung. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Der scheinbar sichere Meisterschaftskandidat droht an seinen eigenen Nerven zu scheitern.

Abpfiff in der 93. Minute und elf völlig frustrierte „Wölfe“ sanken fassungslos zu Boden. Der schlimmste Albtraum hatte sich soeben erfüllt: eigene Niederlage und Sieg des TuS Lahde-Quetzen. Das Gespenst „Entscheidungsspiel“ wird einigen durch den Kopf gegangen sein. SuS-Trainer Gerd Hartmann war der erste, der die Fassung wiedererlangte und ganz nüchtern und sachlich kommentierte: „Der Faktor Unsicherheit ist in die Köpfe meiner Spieler gekrochen. Zu Beginn war das alles noch ganz ordentlich, aber am Ende haben wir einfach zu kompliziert gespielt.“ Und Hartmann hat vor der abschließenden Partie gegen den Ortsnachbarn SV Eidinghausen-Werste mächtig Respekt: „Mit soviel Verunsicherung im Kopf wird kein Spiel einfach und ein schönes Spiel wird das sicher auch nicht“, orakelte Hartmann.

Beide Teams begannen auf dem knüppelharten und schwer zu bespielenden Platz in Bölhorst recht ordentlich. In Minute drei traf SVBH-Angreifer André Grohnert nur die Latte. Die „Wölfe“ zeigten sich unbeeindruckt und trafen durch eine Energieleistung ihres Spielführers Thomas Peters ebenfalls nur Aluminium (20.). Die restlichen Minuten des ersten Durchgang plätscherten dann so dahin. Die Gäste waren optisch überlegen, aber die Schützlinge von Trainer Wolfram Althans erwiesen sich als höchst unbequemer Kontrahent: defensiv ausgesprochen gut sortiert und in der Offensive setzten sie immer wieder Nadelstiche.

Nach dem Wechsel erzielte Daniel Faber freistehend eiskalt die 1:0-Führung für die Gastgeber. SuS-Coach Hartmann reagierte und brachte mit Jens Teifel und Patrick Zweck zwei weitere Offensivkräfte. Doch auch dies brachte nicht mehr die erhoffte Wende. Viel zu einfallslos agierten die heimischen Kicker und erspielten sich lediglich noch eine ernsthafte Torchance durch einen Heber von Florian Miegel in Minute 80. Der Rest war Kampf und Krampf – sie wollten, aber konnten nicht mehr. Die Saison steuert auf einen emotionalen Höhepunkt zu.

´ SV Bölhorst-Häverstädt: Backenköhler; Janzen, Hodgson, Behning, Hirche, Ernsting (83. Kayser), Neufeld, Klein, Grohnert (70. Haukamp), Munker, Faber (80. Lohstroh).

´ SuS Wulferdingsen: Kelle; Laufer, Pasold, Ruschmeier (60. Teifel), Peters (60. Zweck), Miegel, Meier (41. Prosser), Janzen, Bäumer, Grothkopf, Finke.

´ Tor: 1:0 (55.) Faber.

19.05.11 (NW) „Wir sind selber schuld“
Wulferdingsen macht es wieder spannend


Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (tip). Der Mindener Fußball-A-Ligist SuS Wulferdingsen verpasste es, am vergangenen Sonntag einen großen Schritt in Richtung Bezirksliga-Aufstieg zu machen und spielte nur 2:2 gegen Makedonikos Minden. Konkurrent TuS Lahde-Quetzen gewann sein Spiel gegen Weser Leteln dagegen in letzter Sekunde und verkürzte so den Rückstand auf drei Punkte.

Vor allem mit der ersten Halbzeit war SuS-Trainer Gerd Hartmann alles andere als zufrieden und bezeichnete die ersten 45 Minuten als „Frechheit“. „Wir sind selber schuld daran, dass es jetzt wieder spannend ist“, sagt Hartmann. „Die Einstellung hat nicht gestimmt. Einige Spieler haben lustlos gewirkt, fast gleichgültig. Vielleicht haben die gedacht, das läuft jetzt von selber. Das kann ich nicht nachvollziehen“, so Hartmann weiter. Die „Wölfe“ müssen nun am kommenden Sonntag zum SV Bölhorst-Häverstädt reisen. Seit dem Wiederaufstieg hat der SuS dort nicht mehr gewonnen, ein Sieg ist jedoch Pflicht im Titelkampf. „Uns reichen zwar vier Punkte, aber ein Sieg in Bölhorst ist natürlich das Ziel“, sagt Hartmann. Der Gegner gewann zuletzt fünf Spiele in Serie und befindet sich in Topform. Die „Wölfe“ dagegen haben zuletzt zweimal Remis gespielt und so erwartet Hartmann zurecht eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft. „Vor allem die Einstellung müssen wir ändern. Wir müssen den Kampf annehmen und dann unsere technischen Möglichkeiten ausspielen“, so Hartmann und fügt hinzu: „Eines ist klar, es gibt jetzt keine Entschuldigungen mehr. Wir wollen ja aufsteigen und dementsprechend müssen wir auftreten.“ Eine Kampfansage aus Lahde gibt es jedoch nicht. „Wir müssen unsere Spiele gewinnen und nicht auf andere schauen“, sagt Lahdes Coach Michael Skibbe. Sollten beide Teams am Saisonende punktgleich sein, zählt übrigens nicht das Torverhältnis. Über den Aufstieg würde dann ein Entscheidungsspiel entscheiden. „So weit wollen wir es aber nicht kommen lassen“, sagt Hartmann.

16.05.11 (NW) „Das war eine Frechheit“
SuS Wulferdingsen – Makedonikos Minden 2:2

VON TIM PLACKE

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Es wird doch noch mal spannend im Meisterschaftskampf der Fußball-Kreisliga A. Tabellenführer SuS Wulferdingsen kam gegen Makedonikos Minden nicht über ein 2:2 (0:2)-Unentschieden hinaus und hat jetzt zwei Spieltage vor Saisonende nur noch drei Zähler Vorsprung auf Verfolger TuS Lahde-Quetzen, der seinerseits glücklich mit 2:1 gegen den SV Weser Leteln gewann.

In den ersten 45 Minuten präsentierten sich die „Wölfe“ nicht wie ein Tabellenführer. Die Einstellung war scheinbar beim Warmlaufen verloren gegangen, denn sowohl Laufbereitschaft, als auch Zweikampfverhalten ließen zu wünschen übrig. „Die erste Halbzeit war eine absolute Frechheit von uns. Das ging gar nicht“, brachte es der Wulferdingsener Trainer Gerd Hartmann auf den Punkt.

Die Gäste waren bereits nach fünf Minuten durch Sascha Bauermeister in Führung gegangen. Die Wulferdingsener hatten den Ball zuvor im Aus gewähnt und stellten das Spielen ein, der Schiedsrichter folgte dieser Ansicht jedoch nicht. Der zweite Gästetreffer war dann Sonntagsschuss von Ajmal Naderi aus 25 Metern in den Wulferdingsener Torwinkel.

In der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Hausherren dann wie ausgewechselt. Nach 50 Minuten wurde Florian Miegel im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter konnte Michael Prosser jedoch nicht im Tor unterbringen. Zwei Minuten später durften die „Wölfe“ dann jedoch jubeln, als Max Meier und Johann Janzen Stürmer Florian Miegel in Szene setzten und dieser keine Mühe hatte aus kurzer Distanz zum 1:2 einzuschießen. Der Ausgleich fiel dann in der 70. Minute und auch dieser Treffer war ein Sonntagsschuss. Max Meier setzte den Ball per Distanzschuss in den Knick. Danach berannten die „Wölfe“ das Gäste-Tor und vergaben einige gute Gelegenheit. Nur ganz knapp scheiterte Michael Prosser in der 87. Minute, als er den Ball an den Innenpfosten setzte

´SuS Wulferdingsen: Kelle; Bäumer, Keulertz, Pasold, Finke, Prosser, Grothkopf (40. Peters), Meier, Miegel (80. Zurheide), Zweck (46. Teifel), Janzen.

´Tore: 0:1 (5.) Bauermeister, 0:2 (25.) Naderi, 1:2 (52.) Miegel, 2:2 (70.) Meier.

´Besondere Vorkommnisse: Prosser scheitert mit Foulelfmeter an Laskiwitz (50.).

09.05.11 (NW) Alles bleibt beim Alten
TuS Lahde/Quetzen – SuS Wulferdingsen 1:1

VON TIM PLACKE

 

Petershagen/Bad Oeynhausen. Im Duell der Giganten in der Mindener Fußball-Kreisliga A zwischen dem TuS Lahde-Quetzen und dem SuS Wulferdingsen gab es nach 90 intensiven Minuten keinen Sieger. Tabellenführer Wulferdingsen kann mit dem 1:1 (1:1) aber deutlich besser leben als der Gastgeber.

Der Vorsprung der „Wölfe“ beträgt somit weiter fünf Punkte bei noch drei ausstehenden Partien. Schon vor dem Spiel hatte SuS-Trainer Gerd Hartmann verkündet mit einem Unentschieden keineswegs unzufrieden zu sein. Das Restprogramm der Wulferdingsener besteht aus Heimspielen gegen Makedonikos Minden und Eidinghausen-Werste und der Auswärtspartie beim SV Bölhorst-Häverstädt – machbare Aufgaben.

Auf dem Quetzener Sportplatz starteten die Gäste jedoch äußert nervös in die Partie. „Ich weiß gar nicht, warum die Mannschaft so nervös begonnen hat, aber nach einer Viertelstunde waren wir dann drin im Spiel“, berichtete Gerd Hartmann. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Kombinationen der Wulferdingsener immer flüssiger und die Gastgeber hatten zusehends das Nachsehen. Nicht unverdient fiel daher auch die Führung für Wulferdingsen in der 22. Minute. Florian Miegel spielte bei einem Konter einen perfekten Pass in den Raum auf Johann Janzen, der sich die Chance frei vor Torwart Dirk Dransfeld nicht nehmen ließ und zum viel umjubelten 0:1 einschoss.

„Danach haben wir dann wieder das gemacht, was ich eigentlich überhaupt nicht sehen will. Wir haben zu tief gestanden und den Gegner kommen lassen“, ärgerte sich Hartmann, dass sein Team nach der Führung nicht nachsetzte und Lahde-Quetzen die Spielkontrolle überließ. Dieser taktische Fehler seiner Mannschaft sollte sich kurz darauf rächen, denn die Gäste kamen in der 36. Minute nach einem Einwurf zu einer Flanke, die Thomas Sparla per Kopfball aus zehn Metern zum 1:1 nutzte. „Bei dem Einwurf waren wir nicht aufmerksam genug, sodass der Gegner ungehindert flanken konnte. Zudem wurde der Kopfball von Martin Keulertz noch etwas abgefälscht“, ärgerte sich Hartmann über das unnötige Gegentor. „Dadurch, dass wir uns nach der Führung zurückgezogen haben, war der Ausgleich aber die logische Konsequenz“, so Hartmann.

Nach der Halbzeit agierten die Wulferdingsener dann wieder besser und ließen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Gefährliche Szenen in den Strafräumen waren jedoch bis zur 70. Minute Mangelware. In der besagten Minute verpasste Johann Janzen eine lange Flanke freistehend nur um Haaresbreite. „Wenn er da noch rangekommen wäre, wäre das sicher das 2:1 für uns gewesen“, haderte Hartmann. Die Gastgeber hatten ihre größte Torgelegenheit in der zweiten Halbzeit in der 75. Minute durch Kapitän Thomas Sparla, der einen Schuss aus 20 Metern knapp über das Wulferdingsener Tor setzte. Weitere Gelegenheit erstickten die „Wölfe“ bereits im Keim. Die letzte Torchance des Spiels hatten dann die „Wölfe“ in der 80. Minute, als der Ball nach einem Eckstoß durch den Fünfer rollte und mehrere Spieler den Ball knapp verpassten. In den letzten zehn Minuten wechselte der Gastgeber zwar noch zwei zusätzliche Offensivkräfte ein, doch die Wulferdingsener Viererkette ließ sich auch davon nicht beeindrucken und überstand die Endphase schadlos.

„Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit besser waren, geht das Ergebnis in Ordnung. Taktisch war das auf hohem Niveau, echte Torchancen waren jedoch selten“, so Hartmann am Ende.

´TuS Lahde/Quetzen: D. Dransfeld; Köpper (85. Derksen), Brestel, Fangmann, T. Dransfeld, Hansch, Bitter, Grünewald, Sparla, Hinkelmann, Quiring (71. Janke).

´SuS Wulferdingsen: Kelle; Laufer, Pasold, Prosser (69. Teifel), Peters (85. Grothkopf), Miegel (73. Zweck), Meier, Janzen, Keulertz, Bäumer, Finke.

´Tore: 0:1 (22.) Janzen, 1:1 (36.) Sparla.

 

18.04.11 (NW) Für klare Verhältnisse gesorgt
SuS Wulferdingsen – SV Weser Leteln 4:2 / Kelle feiert Comeback


Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (tip). Zu einem ungefährdeten und verdienten 4:2 (3:0)-Sieg kam A-Liga-Spitzenreiter SuS Wulferdingsen im Spiel gegen den Abstiegskandidaten SV Weser Leteln.

Die „Wölfe“ legten engagiert los und trafen bereits nach wenigen Minuten durch Florian Miegel den Letelner Torpfosten. Johann Janzen vergab in der Anfangsphase eine weitere gute Gelegenheit. Nach einer Viertelstunde bekamen die Gäste mehr Ruhe in das Spiel und ließen fortan weniger gefährliche Situationen zu. Die „Wölfe“ gingen dann nach einer halben Stunde durch eine feine Einzelleistung von Dennis Laufer in Führung und erhöhten drei Minuten später durch Michael Prosser auf 2:0. Kurz vor der Pause ließ Florian Miegel das 3:0 folgen und sorgte so früh für klare Verhältnisse. In der zweiten Halbzeit verkürzten die Gäste auf 3:1, ehe erneut Prosser zum 4:1 traf. Der zweite Letelner Treffer war anschließend nur noch Ergebniskosmetik.

Auf Seiten der Hausherren feierte Stammtorwart Sascha Kelle nach langer Kreuzband-Verletzung sein Comeback. Kelle hatte sich in der Vorbereitung auf die Rückrunde verletzt und feierte nun eine fehlerlose Rückkehr.

´SuS Wulferdingsen: Kelle; Keulertz, Laufer, Pasold, Finke, Prosser, Bäumer, Peters (55. Zurheide), Miegel, Meier (75. Teifel), Janzen (75. Zweck).

´Tore: 1:0 (30.) Laufer, 2:0 (33.) Prosser, 3:0 (43.) Miegel, 3:1 (47.) M. Diederich, 4:1 (50.) Prosser, 4:2 (75.) Schauer.

11.04.11 (NW) Ansprache sorgt für neuen Schwung
SuS Wulferdingsen – SVKT II 5:1


Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (tip). Fußball-A-Liga-Tabellenführer SuS Wulferdingsen gab sich gestern gegen den SV Kutenhausen-Todtenhausen II keine Blöße und siegte standesgemäß mit 5:1 (1:0).

Allerdings boten die Gastgeber keine gute erste Halbzeit. „Die erste Halbzeit war nicht gut, da haben wir uns nicht genug bewegt und gegen einen tief stehenden Gegner kaum Chancen rausgespielt“, sagte SuS-Trainer Gerd Hartmann. Einen Treffer durfte er allerdings doch in der ersten Halbzeit bejubeln. In der 37. Minute verwandelte Michael Prosser eine Flanke von Max Meier zur 1:0-Führung.

Nach der Halbzeitansprache von Hartmann kamen die Gastgeber dann viel engagierter und druckvoller aus der Pause. In der 47. Minute erhöhte Johann Janzen nach einem schönen Alleingang auf 2:0 und nur eine Minute später war erneut Janzen zur Stelle, als er einen Eckball von Jens Teifel zum 3:0 einköpfte. Die Gäste gaben sich spätestens nach diesem Treffer geschlagen. Die „Wölfe“ spielten jedoch weiter guten Fußball und erhöhten in der 60. Minute durch Kapitän Thomas Peters auf 4:0. Danach erzielten die Gastgeber durch ihren Kapitän Enrico Di Ventura den 4:1-Ehrentreffer (62. Minute). Johann Janzen hatte jedoch mit dem 5:1 (71.) die passende Antwort parat. In der Folgezeit verwalteten die Gastgeber das Ergebnis und hatten noch Pech bei einem Pfostentreffer von Frank Zurheide. Da auch Konkurrent TuS Lahde-Quetzen sein Spiel gegen Döhren 5:1 gewann, beträgt der „Wölfe“-Vorsprung weiter fünf Punkte.

´SuS Wulferdingsen: Wormuth; Laufer, Prosser (70. F. Habbe), Peters, Zweck (60. Zurheide), Meier (55. Pasold), Janzen, Teifel, Keulertz, Bäumer, Finke.

´Tore: 1:0 (37.) Prosser, 2:0 (47.) Janzen, 3:0 (48.) Janzen, 4:0 (60.) Peters, 4:1 (62.) Di Ventura, 5:1 (71.) Janzen.

04.04.11 (NW) Ein hartes Stück Arbeit
Döhren – „Wölfe“ 1:3


Petershagen/Bad Oeynhausen (tip). In einer umkämpften und lange Zeit spannenden Partie der Mindener Fußball-Kreisliga A gelang Tabellenführer SuS Wulferdingsen ein 3:1 (1:1)-Sieg beim TuS Döhren.

Die „Wölfe“ gingen bereits nach zwei Minuten durch Dennis Laufer in Führung. Danach vergaben die Gäste unter anderem durch Thomas Peters gute Chancen, die Führung auf 2:0 zu erhöhen. Das rächte sich in der 39. Minute, als Talat Baydak für Döhren per Kopfball nach einer Ecke den Ausgleich erzielte.

Direkt nach der Halbzeit hatte Döhren sogar die Chance in Führung zu gehen, traf jedoch nur die Latte des Wulferdingsener Tores. Aufgeweckt durch diesen Aluminium-Treffer agierten die „Wölfe“ in der Folgezeit wieder besser. In der 71. Minute lenkte Döhrens Jan-Matthias Sölter den Ball nach einer Flanke von Thomas Peters zum 1:2 in das eigene Tor. Fünf Minuten vor Spielende erzielte dann der eingewechselte Frank Zurheide das 1:3 und entschied damit die Partie.

´SuS Wulferdingsen: Wormuth; Keulertz, Laufer, Pasold, Finke, Prosser (75. Zurheide), Bäumer, Peters, Janzen (85. J. Habbe), Zweck (70. Teifel), Meier.

´Tore: 0:1 (2.) Laufer, 1:1 (39.) T. Baydak, 1:2 (71., Eigentor) Sölter, 1:3 (85.) Zurheide.

31.03.11 (NW) Blick in den Mai
Warum Wulferdingsen etwas aufmerksamer wird

VON TIM PLACKE

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Der Mindener Fußball-A-Ligist SuS Wulferdingsen ist weiterhin der Topfavorit für den Aufstieg in die Bezirksliga, obwohl es in der Rückrunde bislang nicht ganz rund läuft für die Elf von Trainer Gerd Hartmann.

„Nervös werden wir jetzt nicht, aber aufmerksamer“, sagt Hartmann. Der war mit der Leistung im Derby gegen den TuS Bad Oeynhausen phasenweise nicht zufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, unsere Chancen aber nicht genutzt“, sagt Hartmann. Einmal stand der Pfosten im Weg, dreimal rettete der TuSBO auf der Linie. In der zweiten Halbzeit ließ seine Mannschaft dann nach. „Wir hatten zwar viel Ballbesitz, sind aber zu lange mit dem Ball gelaufen anstatt den Ball laufen zu lassen. Dadurch ist der TuSBO immer wieder in die Zweikämpfe gekommen. Wir waren nur noch bei Standards gefährlich“, so Hartmann. Eine dieser Standardsituationen nutzte der eingewechselte Frank Zurheide zum 1:1-Endstand. „Eigentlich üben wir im Training immer wieder, wie wir gegen defensiv ausgerichtete Mannschaften spielen müssen“, sagt Hartmann und ergänzt: „Mal schießen wir sechs oder acht Tore und dann wieder nur eins, da müssen wir konstanter werden“. Gegen den TuSBO fehlten mit Martin Keulertz und Florian Miegel zwei torgefährliche Akteure, von denen zumindest Keulertz am kommenden Sonntag in Döhren wieder spielt, Miegel sitzt noch eine Rotsperre ab.

Obwohl die FT Dützen II derzeit Zweiter ist, kristallisiert sich momentan der TuS Lahde-Quetzen als ärgster Verfolger heraus. Zwar hat der Bezirksliga-Absteiger noch elf Punkte Rückstand, allerdings hat das Team auch zwei Spiele weniger absolviert. „Wir nehmen Dützen II und Lahde-Quetzen ernst. Lahde hat jetzt einige schwere Spiele vor der Brust, da hofft man natürlich auf den ein oder anderen Punktverlust“, so Hartmann. Sollte das jedoch nicht passieren, haben die „Wölfe“ die Meisterschaft immer noch in der eigenen Hand, am 8. Mai geht es zum möglicherweise vorentscheidenden Spiel um die Meisterschaft nach Lahde.

28.03.11 (NW) Rückschlag für den Favoriten
SuS Wulferdingsen gegen TuS Bad Oeynhausen 1:1

VON RALF BUCHHOLZ

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Der Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A, der SuS Wulferdingsen, tat sich gegen den Ortsnachbarn TuS Bad Oeynhausen schwerer als erwartet und kam über ein 1:1 (0:1)-Unentschieden nicht hinaus. Für die Neustädter rückt der Klassenerhalt damit immer näher, während die „Wölfe“ diesen kleinen Rückschlag im Aufstiegsrennen sicher verschmerzen können.

Die Trainer der beiden Kontrahenten waren sich nach Spielende nicht ganz einig in der Bewertung der gut 90 Minuten. Während ein hoch zufriedener TuSBO-Trainer Achim Weber davon sprach, dass man sich dieses Unentschieden aufgrund der gezeigten Leidenschaft „einfach verdient“ hätte, sprach „ Wölfe“-Coach Gerd Hartmann von einem „völlig unnötigen“ Unentschieden und davon, dass die Anzahl der klaren Torchancen schon „für zwei Spiele“ hätte reichen müssen. Und vielleicht haben beide Übungsleiter irgendwie recht.

Die Gäste agierten von Beginn an ausgesprochen defensiv. Der Aufstiegsaspirant kam so fast zwangsläufig zu einer Reihe guter Torchancen. Michael Prosser, Dennis Laufer und Robin Grothkopf vergaben beste Gelegenheiten. Den ersten Treffer der Partie erzielten dann allerdings die Gäste und er war fein herausgespielt. Daniel Kröger verwertete eine glänzende Kombination über Soheil Natawan und Damian Traczuk zur Gäste-Führung in Minute 39.

Der Tabellenführer reagierte zur Halbzeit und brachte mit Jens Teifel einen weiteren offensiven Aktivposten, doch das Spiel der Hausherren wurde nicht zwingender. Zwar berannten die „Wölfe“ das Gehäuse des erneut sehr starken Torhüters Niko Engelke unablässig, doch es schlichen sich auch etliche technische Fehler in ihr Spiel. „Da haben wir uns einfach zu dusselig angestellt“, murrte Hartmann. In der 73. Minute sorgte dann der eingewechselte Frank Zurheide zumindest noch für den 1:1-Ausgleich und es folgten hektische Schlussminuten. TuSBO-Trainer Weber äußerte abschließen: „Der SuS ist das beste Team der Liga und wir konnten sie heute ärgern.“

´ SuS Wulferdingsen: Wormuth; Laufer (51. Zurheide), Pasold, Peters, Prosser, Zweck (46. Teifel), Meier, Janzen, Bäumer, Grothkopf, Finke (58. Knoche).

´ TuS Bad Oeynhausen: Engelke; Weber, Radner, Knappmeyer, Budde, Sob. Natawan (90. Niedermeyer), Döhr, Traczuk (86. Placke), Soh. Natawan, Kröger.

´ Tore: 0:1 (39.) Kröger, 1:1 (73.) Zurheide.

26.03.11 (NW) „Wölfe“ zu Beginn bissig
6:2 gegen Windheim

VON EGON BIEBER

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Nach der Pleite zuletzt beim SV Frille-Wietersheim und damit zweiten Saison-Niederlage in der Fußball-Kreisliga A zeigte das Team vom SuS Wulferdingsen im Nachholspiel am Freitagabend die von Trainer Gerd Hartmann gewünschte Reaktion und gewann mit 6:2 (3:0) gegen die abstiegsgefährdeten Windheimer. Bissig waren die „Wölfe“ allerdings nur in der ersten Halbzeit.

„Da waren wir klar überlegen, hat die Mannschaft wirklich gut gespielt und kombiniert, hat aber auch noch einige sehr gute Torchancen fahrlässig liegen gelassen“, sagte Gerd Hartmann, der gut gelaunt den Gang in die Kabine antreten durfte. Doch nach dem Seitenwechsel lief es nicht mehr so rund bei den Gastgebern, die im Gefühl des recht komfortablen Drei-Tore-Vorsprungs in der Defensivarbeit etwas schlampiger agierten – und prompt mit dem ersten Gegentor bestraft wurden. Zwei weitere gesellten sich hinzu und dem läuferisch und kämpferisch alles gebenden Team des TuS Windheim bot sich noch die eine und andere Chance. „Nach der Pause haben wir hinten nicht mehr so gut gestanden und dem Gegner Chancen ermöglicht. Das wurmt mich tierisch“, sagte Hartmann. Der Ärger war aber schnell vergessen, als er von der Niederlage des hartnäckigen Verfolgers FT Dützen II bei SVKT II hörte.

´SuS Wulferdingsen: Wormuth; M. Pasold, Grothkopf, Finke (46. Zweck), Laufer (60. Zurheide), Prosser, Bäumer, Peters, Keulertz, Meier (55. F. Habbe), Janzen.

´Tore: 1:0 (5.) Keulertz, 2:0 (22.) Bäumer, 3:0 (32.) Grothkopf, 3:1 (50.) Vetter, 4:1 (59.) Janzen, 5:1 (64.) Janzen, 5:2 (76.) Wittlif, 6:2 (79.) Prosser.

21.03.11 (NW) Zu wenig Einsatz gezeigt
Frille-W. – „Wölfe“ 2:1

Petershagen/Bad Oeynhausen (tip). Völlig überraschend, aber ebenso verdient unterlagen die A-Liga-Fußballer von SuS Wulferdingsen beim SV Frille-Wietersheim mit 1:2 (0:2).

„Das war ein Kampfspiel und Frille war kämpferisch stärker. Wir haben schlecht gespielt, aber solche Spiele gibt es manchmal einfach“, analysierte „Wölfe-Trainer Gerd Hartmann nach Schlusspfiff. Seinem Team gelang es in keiner Phase das Spiel an sich zu reißen und so war die Friller Führung in der 20. Minute durch Sven Gnielka auch verdient. In der 36. Minute erhöhte Jan Schäkel auf 2:0.

„Ich hatte gehofft, dass wir nach der Pause noch mal angreifen, aber da kam viel zu wenig“, sagte Hartmann zu den zweiten 45 Minuten. In der 57. Minute verloren die „Wölfe“ dann noch Stürmer Florian Miegel per Roter Karte wegen Nachtretens. Erst in der Nachspielzeit verkürzte Thomas Peters auf 1:2.

´SuS Wulferdingsen: Wormuth; Bäumer, Keulertz, Pasold, Finke, Prosser, Ruschmeier (40. Laufer), Peters, Miegel, Teifel, Zurheide (46. Grothkopf).

´Tore: 1:0 (20.) Gnielka, 2:0 (36.) Schäkel, 2:1 (90.+2) Peters.

´Besondere Vorkommnisse: Rote Karten gegen Miegel (57.) wegen Nachtretens und gegen Schmidt (85.) wegen groben Foulspiels.

14.03.11 (NW) Traumtor läutet Gala ein
SuS Wulferdingsen – Türk SV Minden 8:1

VON TIM PLACKE

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Fußball-A-Ligist SuS Wulferdingsen zeigte sich gut erholt vom Remis in Dützen und fegte Abstiegskandidat Türk SV Minden gleich mit 8:1 (4:1) aus dem „Loch“.

Kapitän Thomas Peters leitete die Wulferdingsener Tor-Gala mit einem echten Traumtor bereits nach neun Minuten ein. Aus 15 Metern fasste er sich ein Herz und schoss den Ball unhaltbar in den Winkel zur Führung. Nicht minder sehenswert war auch der zweite Wulferdingsener Treffer in der zwölften Minute. Michael Prosser versenkte einen Freistoß aus 20 Metern ebenfalls im Winkel. Danach nahmen sich die „Wölfe“ eine kurze Auszeit, zogen das Tempo aber vor der Pause nochmal an. Mit einem Doppelpack (34. und 38. Minute) erhöhten erneut Thomas Peters und Jens Teifel auf 4:0. Die Partie war damit bereits früh entschieden, dennoch gelang den Gästen in der 43. Minute durch Adem Celik der Ehrentreffer. In der 2. Halbzeit hatten die „Wölfe“ dann leichtes Spiel mit den überforderten Gästen. Florian Miegel erhöhte mit einem Doppelpack schnell auf 6:0, ehe Jens Teifel für einen weiteren Glanzpunkt sorgte. Nach einem Alleingang spielte er auch noch den Gäste-Torwart aus und schoss den Ball zum 7:1 in das leere Gäste-Tor. Den Schlusspunkt setzte dann wieder Florian Miegel mit dem 8:1.

„Wenn man hoch führt, gelingen einem natürlich auch Sachen, die sonst nicht immer klappen. Natürlich haben wir super gespielt, aber ich will jetzt auch nicht alles über den grünen Klee loben“, sagte Trainer Gerd Hartmann.

´SuS Wulferdingsen: Wormuth; Bäumer (46. Zweck), Keulertz, Pasold, Finke, Prosser (55. Grothkopf), Ruschmeier, Peters, Miegel, Meier, Teifel.

´Tore: 1:0 (9.) Peters, 2:0 (12.) Prosser, 3:0 (34.) Peters, 4:0 (38.) Teifel, 4:1 (43.) Celik, 5:1 (51.) Miegel, 6:1 (62.) Miegel, 7:1 (65.) Teifel, 8:1 (72.) Miegel.

´Besonderes Vorkommnis: Meier schießt Foulelfmeter über das Tor (89.).

07.03.11 (NW) Kuriose Entscheidungen
FTD II – „Wölfe“ 4:4

Minden/Bad Oeynhausen (tip). In einem turbulenten Spitzenspiel musste sich A-Liga-Tabellenführer SuS Wulferdingsen mit einem 4:4 (2:2)-Unentschieden beim Tabellendritten FT Dützen II zufrieden geben.

Die „Wölfe“ starteten hervorragend in die Partie und führten bereits nach neun Minuten durch Tore von Michael Prosser und Max Meier mit 2:0. Nach einer halben Stunde gab die Elf von Trainer Gerd Hartmann dann das Spiel vollkommen unnötig aus der Hand und kassierte innerhalb von zwei Minuten die Tore zum 1:2 und 2:2.

In der zweiten Halbzeit waren keine zwei Minuten gespielt, als die Hausherren sogar mit 3:2 in Führung gingen. Die „Wölfe“ kämpften sich jedoch zurück in die Partie und glichen durch einen Schuss von Johann Janzen aus 16 Metern zum 3:3 aus. In der 69. Minute besorgte dann Florian Miegel aus spitzem Winkel die 4:3-Führung. Miegel war es auch, der in der 78. Minute das vermeintliche 5:3 für Wulferdingsen erzielte. Der Schiedsrichter verweigerte dem Treffer jedoch wegen eines angeblich vorangegangenen Foulspiels die Anerkennung. Im direkten Gegenzug sprach er den Gastgebern dann auch noch einen unberechtigten Foulelfmeter zu, den Olaf Buddenbohm zum 4:4 verwertete. „Die Entscheidungen in dieser Minute waren schon kurios, mehr möchte ich dazu nicht sagen“, ärgerte sich Gerd Hartmann anschließend über den Referee. „Insgesamt geht das 4:4 aber in Ordnung, weil wir nach dem 2:0 aufgehört haben Fußball zu spielen.“

´SuS Wulferdingsen: Wormuth; Bäumer, Keulertz, Pasold, Finke, Prosser (71. Laufer), Ruschmeier (56. Teifel), Peters, Miegel, Meier, Janzen.

´0:1 (2.) Prosser, 0:2 (9.) Meier, 1:2 (38.) Kutz, 2:2 (39.) Ferling, 3:2 (46.) Kutz, 3:3 (60.) Janzen, 3:4 (69.) Miegel, 4:4 (78., Foulelfmeter) Buddenbohm.

28.02.11 (NW) „Wölfe“ nutzen ihre Chancen.
SuS Wulferdingsen – RW Rehme 4:0

VON TIM PLACKE

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. In einem gutklassigen Derby der Mindener Fußball-Kreisliga A festigte der SuS Wulferdingsen seine Spitzenposition mit einem 4:0 (2:0)-Sieg gegen RW Rehme. Gäste-Trainer Jörg Grumbach war anschließend bedient.

„Wir haben gezeigt, dass wir bestehen können, aber wenn man dann das Tor nicht trifft, kann das nicht klappen. Freistehend kann man das normalerweise schaffen, den Ball in das Tor zu schießen“, ärgerte sich Grumbach über seinen Stürmer Julian Hartmann, der zu Spielbeginn zwei gute Chancen ausließ. „Das zieht sich bei Jule schon durch die ganze Saison, dass er einfach zu viele Chancen braucht, um ein Tor zu erzielen“, so Grumbach weiter.

Während die Rehmer ihre durchaus vorhandenen Möglichkeiten nicht nutzten, präsentierten sich die „Wölfe“ in dieser Hinsicht viel besser. Nach sechs Minuten verwandelte Michael Prosser einen Freistoß direkt zur Führung und nach 24 Minuten köpfte Martin Keulertz eine Ecke von Thomas Peters zum 2:0 in die Maschen.

Rehme kam motiviert aus der Halbzeit, doch die „Wölfe“ hielten dagegen und erhöhten in der 56. Minute durch Torjäger Florian Miegel, der RWR-Torwart Erik Busse mit einem schönen Heber überwand, auf 3:0. RWR stemmte sich zwar weiter gegen die Niederlage, doch die Tore erzielten die Gastgeber. In der 75. Minute setzte sich der erst kurz zuvor eingewechselte Jens Teifel auf der Außenbahn durch und bediente den freistehenden Thomas Peters, der aus fünf Metern keine Probleme hatte das 4:0 und die damit verbundene Entscheidung zu erzielen.

„Der Sieg für uns war natürlich verdient, aber ist etwas zu hoch ausgefallen. Rehme hat hier wirklich über 90 Minuten dagegen gehalten und sich auch gute Chancen erarbeitet“, hatte „Wölfe“-Trainer Gerd Hartmann auch ein Lob für die Gäste übrig.

´SuS Wulferdingsen: Wormuth; Bäumer, Keulertz, Pasold, Finke, Prosser, Ruschmeier, Peters, Miegel (75. Zurheide), Meier (72. Teifel), Laufer (70. Zweck).

´RW Rehme: Busse; Behr, Gecegel, Hambruch, Jankovic (46. H. Zuri), Pereira Joaquim, da Silva Martins (46. S. Zuri), An. Mattern, Al. Mattern (75. Schäfer), Kulynycz, Hartmann.

´Tore: 1:0 (6.) Prosser, 2:0 (24.) Keulertz, 3:0 (56.) Miegel, 4:0 (75.) Peters.

24.02.11 (NW) Kelle schwer verletzt.

SuS mit Luft nach oben
Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (tip). Etwas Anlaufzeit benötigte der Spitzenreiter um aus den Startlöchern zu kommen, doch am Ende stand für den SuS Wulferdingsen ein ungefährdeter 4:1-Sieg beim TuS Holzhausen/Porta zu Buche. Allerdings besteht noch Steigerungspotenzial.

„Der Platz in Holzhausen war schwer zu bespielen, Kurzpassspiel war kaum möglich und wir haben erst nach 35 Minuten gemerkt, dass man dann auch mal dazwischen hauen muss“, gibt Trainer Gerd Hartmann selbstkritisch zu. In Holzhausen wehte zudem ein extremer Wind, der den „Wölfen“ in der ersten Halbzeit zu schaffen machte. „In der zweiten Halbzeit hatten wir den Wind dann im Rücken, das hat man gemerkt. Vorher hätte ich nie gedacht, dass das so einen Unterschied machen kann“, so Hartmann. Mit zunehmender Spieldauer wurde sein Team dann sicherer und Hans Janzen drehte das Spiel mit einem Doppelpack zu Gunsten der Wulferdingsener. Zufrieden war Hartmann auch mit dem Debüt von Neuzugang Max Meier (VfL Theesen) auf der Zehner-Position. „Das war ganz ok, aber auch er hat noch Luft nach oben“, so Hartmann. In Holzhausen kehrten die „Wölfe“ vom bevorzugten 4-2-3-1-System ab und spielten in einem 4-3-1-2-System. „Ich will mich jetzt aber nicht auf ein System festlegen. Es ist gut, dass wir mehrere Systeme beherrschen, damit wir verschiedene Situationen reagieren können“, erläutert Hartmann die taktischen Finessen seines Teams.

Nach dem geglückten Auftakt warten nun zwei „Schlüsselspiele“ (Hartmann). Am kommenden Sonntag geht es daheim im Wulferdingsener „Loch“ gegen RW Rehme, sofern die Rasenplätze nicht wieder gesperrt werden. Auf Asche weicht der SuS traditionell nicht aus. Eine Woche später geht es dann zum derzeitigen Tabellenzweiten (sieben Punkte Rückstand) FT Dützen II. Diese beiden Spiele und wohl die gesamte Rückrunde fehlen wird Sascha Kelle. Der Stammkeeper der „Wölfe“ hat sich das hintere Kreuzband gerissen und zudem einen Innenmeniskusschaden erlitten. Ein herber Schlag für die Wulferdingsener. In Holzhausen hütete bereits Routinier Matthias Wormuth das Gehäuse, Hartmann hofft, dass er Wormuth für die komplette Rückrunde gewinnen kann. Denn auch der zweite Torwart Tim Ziegerick ist gerade erst nach einer längeren Verletzung in das Training zurückgekehrt.

21.02.11 (NW) Janzen dreht das Spiel

HoPo – „Wölfe“ 1:4
Porta Westfalica/Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (tip). Tabellenführer SuS Wulferdingsen ist erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Beim TuS Holzhausen/Porta gewann der Ligaprimus mit 4:1 (1:1).

Allerdings benötigten die Gäste eine gute halbe Stunde Anlaufzeit. Die Hausherren starteten engagiert in die Partie, während die Einstellung bei den „Wölfen“ überhaupt nicht stimmte. In der 32. Minute gingen die Hausherren dann verdient in Führung. „Holzhausen hätte auch durchaus höher führen können, wir waren die erste halbe Stunde richtig schlecht“, ärgerte sich Trainer Gerd Hartmann.

Zum Ende der ersten Halbzeit steigerten sich die „Wölfe“ dann und glichen in der 45. Minute durch einen Kopfball von Michael Prosser aus. In der zweiten Halbzeit kamen die „Wölfe“ dann besser mit dem schmierigen Rasen zurecht. Johann Janzen brachte sein Team dann in der 53. Minute mit einem schönen Lupfer in Front und Janzen war es auch, der in der 75. Minute mit dem 1:3 für die Vorentscheidung sorgte. Fünf Minuten vor Spielende nutzte dann Benedikt Ruschmeier einen Abpraller zum 4:1. „Der Sieg war verdient, ist aber zu hoch ausgefallen“, gab Hartmann zu.

´SuS Wulferdingsen: Wormuth; Bäumer, Keulertz, Pasold, Finke, Prosser, Ruschmeier, Peters, Miegel (60. Teifel), Meier (70. Laufer), Janzen (75. Zurheide).

´1:0 (32.) Säger, 1:1 (45.) Prosser, 1:2 (53.) Janzen, 1:3 (75.) Janzen, 1:4 (85.) Ruschmeier.

09.02.11 (NW) FUSSBALL-KREISLIGA A, MI:

„Wölfe“ rüsten auf
Bad Oeynhausen (jk). Trotz der langen Spielpause waren die Bad Oeynhausener Fußball-A-Ligisten im Winter nicht untätig und verpflichteten einige Spieler. Allen voran Tabellenführer SuS Wulferdingsen hat sich nochmal deutlich verstärkt.

Die „Wölfe“ verpflichteten Robin Grothkopf von Liga-Konkurrent RW Rehme und Max Meier vom Landesligisten VfL Theesen. Beide Spieler waren in der Hinrunde nicht für ihre Mannschaften im Einsatz. „Vor allem von Max verspreche ich mir sofort einiges, bei Robin müssen wir erstmal abwarten, wie er seine Verletzung verkraftet hat“, sagt Trainer Gerd Hartmann. Grothkopf ist in der Defensive variabel einsetzbar, während Meier seine Stärken auf den offensiven Außenbahnen besitzt.

+ + + Hallenstadtmeisterschaft + + + 2011 + + + Bad Oeynhausen + + + Halle Nord + + + Ausrichter SuS Wulferdingsen + + +

18.01.11 (NW) Die „Wölfe“ sind lecker zufrieden

HALLENFUSSBALL: Volle Hütte und guter Verzehr / Gastgeber hat alles im Griff
VON EGON BIEBER



Bad Oeynhausen. Volle Hütte mit rund 600 Zuschauern am Samstag und guter Verzehr an beiden Tagen der Bad Oeynhausener Fußball-Stadtmeisterschaften in der Eidinghausener Sporthalle. Lecker zufrieden war Wilhelm Stienkemeier, 1. Vorsitzender vom ausrichtenden Verein SuS Wulferdingsen – und das nicht nur was das drumherum der Veranstaltung betrifft. Sportlich verkauften sich die „Wölfe“ auch prächtig mit dem Titelgewinn der „Zweiten“ bei den Reserve-Mannschaften und dem Vize-Titel des A-Liga-Tabellenführers im Turnier der 1. Mannschaften.

Außerdem sorgte eine prächtige Idee der „Wölfe“-Verantwortlichen für Feuer unterm Hallendach: Die Akrobatik-Gruppe des 1. BSV Wulferdingsen begeisterte Aktive wie Passive in gleichem Maße mit ihrer atemberaubenden Darbietung. Da flogen junge Mädchen durch die Luft und landeten sicher und gekonnt, war richtig Drive in den Übungen sowie auch Grazie und Anmut. Diese spektakuläre Darbietung bereicherte das hervorragend vom SuS Wulferdingsen organisierte Turnier am Sonntag und ist zur Nachahmung empfohlen. „Es hat alles gepasst, war es rundum eine gelungene Veranstaltung“, sagt Wilhelm Stienkemeier und dankt den vielen fleißigen Helfern (insgesamt etwa 40 an der Zahl) für ihren großen Einsatz an den zwei Turnier-Tagen sowie tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung in den Tagen zuvor. Er, Olaf Krüger, Ali Waldeck und Klaus Schneider waren als „Speerspitze“ im Dauer-Einsatz.

„Sportlich hatte das Turnier am Sonntag mit viel Tempo und großem kämpferischen Einsatz ein richtig gutes Niveau. Hochgeschwindigkeits-Fußball sahen die Zuschauer in den Partien zwischen Landesligist FCO gegen den TuS Lohe und unserer Wulferdingsener Mannschaft“, sagt der SuS-Vorsitzende. „Bei denReserve-Mannschaften war das sportliche Niveau nicht so berauschend. Hier hoben sich Rehme II, FCO III und Wulferdingsen II stark von den anderen Mannschaften ab. Das Turnier verlief überwiegend fair, hatten die Schiedsrichter das Geschehen weitestgehend im Griff. Wir als Ausrichter sind sehr zufrieden“, zieht Wilhelm Stienkemeier ein sehr positives Fazit.

18.01.11 (NW) Kicken auf des Messers Schneide

RW Rehme zündet spät / Die „Kleinen“ mucken bei den Titelkämpfen auf
VON WOLFGANG DÖBBER



Bad Oeynhausen. Der Fußball kennt keine Grenzen, schon gar nicht in der Halle. Von wegen nur B-Liga! Der TuS Victoria Dehme und der FC Assyrian Bad Oeynhausen waren neben dem Titelträger und Bezirksligisten TuS Lohe und den erstmals im Endspiel bezwungenen SuS-„Wölfen“ die positiven Überraschungen bei den Bad Oeynhausener Hallen-Meisterschaften 2011.
Und die „Assyrer“ sind schon längst kein Kanonenfutter mehr: Gegen den SuS Wulferdingsen verlor die Mannschaft um Selami Jashari nur knapp mit 0:1, den viel zu überheblichen Landesligisten FC Bad Oeynhausen hatte der B-Ligist beim 1:1 am Rande einer Niederlage und im letzten Gruppenspiel schlug der FC Assyrian in letzter Sekunde zu. Das 3:2 gegen Lohe war der Lohn für gute Hallen-Arbeit. Vier Punkte für den FC Assyrian Bad Oeynhausen – und damit auf Augenhöhe mit dem FCO und der SV Eidinghausen-Werste. Die mussten allerdings im letzten Gruppenspiel in allerletzter Sekunde das 2:2 durch Martin Keulertz vom SuS Wulferdingsen hinnehmen und verpassten den möglichen zweiten Sieg.

Stichwort Keulertz: Der kam im Sommer 2010 vom TuS Victoria Dehme, die von Trainer Uli Hebrock am Sonntag bestens eingestellt in der Gruppe B gegen drei A-Ligisten und einen Bezirksligisten ungeschlagen blieben. Zwei Siege, zwei Remis, Respekt Dehme! Die Mannschaft mit Stavros Petkidis im Tor und Pierre Pade und Maik Reese als Hallen-Wühler spielte grundsolide und schnörkellos, zeigte Teamgeist-Tugenden. Das war auch nötig in der absoluten Arbeits- und Todes-Gruppe B. Alle Spiele standen auf des Messers Schneide: Drei Remis zum Auftakt, dann fünf Siege mit einem Tor Unterschied (davon zwei in den Schlusssekunden durch die unberechenbaren Rehmer), und im letzten Spiel das spannende 3:1 des FC Bad Oeynhausen II gegen den TuS Volmerdingsen. Die Hebestreit-Elf musste mit zwei Toren Unterschied gewinnen und hätte 15 Sekunden vor dem Ende fast das 3:2 kassiert. Dann wäre Rehme mit sieben Punkten und 10:9 Toren durchgekommen. So war es der FCO II mit dem spielfreudigen Ahmed Abdallah und dem kampfstarken Sören Fritz.

Titelverteidiger TuS Bad Oeynhausen war trotz des mageren einen Punktes kein Kanonenfutter. Im Gegenteil: Ein Remis zum Auftakt, dann eine 2:3-Niederlage gegen Rehme 30 Sekunden vor Schluss, ein knappes 0:1 gegen Dehme und eine 1:2-Niederlage gegen den starken FCO II. Der TuSBO war immer mittdendrin, aber am Ende nie richtig dabei. Trainer Achim Weber sprach am Ende von vielen „kleinen unglücklichen Situationen in dieser Todes-Gruppe B“, die den TuSBO auf den letzten Platz brachten.

Fast auf die Palme wäre dagegen FCO-Trainer Rolf Kuntschik geklettert: Der 51-Jährige saß schon beim 1:4 gegen Wulferdingsen und erst Recht beim glücklichen 1:1 gegen den FC Assyrian angefressen bis erstaunt auf der Bank. Am Ende rechnete er ziemlich aufgewühlt mit seinen Mannen ab, schließlich war das frühe Aus des Landesligisten Tagesgespräch in der Halle. „Wir wissen doch, dass jeder A-Ligist sechs bis sieben gute Hallenspieler dabei hat. Also können wir nicht nur mit Hacke-Spitze-Eins-zwei-drei für die Galerie bestehen. Da muss Leidenschaft her, und die haben wir nicht gezeigt. Das darf einer Landesliga-Mannschaft nicht passieren, das schlimmste Turnier bisher von uns.“ Immerhin bedankte sich nach dem Halbfinale FCO-Präsident Dirk Göhner bei FCO-II-Trainer Holm Hebestreit für das Erreichte. „Ihr habt immerhin die FCO-Fahne hoch gehalten“, sagte Dirk Göhner. Und Hebestreit freute sich: „Wir haben dieses Turnier durchaus bereichert und vernünftigen Fußball geboten. Wir wollen ja im nächsten Jahr wieder dabei sein.“

Und dann wird es hoffentlich ein paar Spiele mehr der Marke Rehme gegen FCO II (4:3) geben. Der FCO II führte schon mit 3:1, hatte super gespielt, doch die Rehmer mit dem aufmerksamen Bastian Behr (der beste Rote Insulaner am Sonntag) und Christian Kulynycz schlugen mit je zwei Treffern zurück. Tore Nummer drei und vier in den letzten 60 Spielsekunden. Da kam für kurze Zeit echtes Fußball-Hallenfieber auf.

17.01.11 (NW) Lohe hüpft auf den Thron

Wulferdingsen scheitert erst im Finale / FCO überrascht negativ
VON WOLFGANG DÖBBER



Bad Oeynhausen. Der Fußball-Bezirkligist TuS Lohe ist Hallenfußball-Stadtmeister 2011 und verhinderte mit einem verdienten 2:1-Finalsieg gegen den Ausrichter SuS Wulferdingsen den Doppeltriumph der „Wölfe“. Fußball-B-Ligist Victoria Dehme holte sich im Neunmeterschießen einen tollen 3. Platz gegen den Bezirksligisten FC Bad Oeynhausen II. Das Ausscheiden des zu verspielten Favoriten und Landesligisten FC Bad Oeynhausen in der Vorrunde war die faustdicke Überraschung des Turniers.

In den letzten 60 Sekunden mussten sie in Unterzahl um den 2:1-Erfolg zittern, doch dann war der Titel für die Loher sicher. Der TuS Lohe zeigte sich im Halbfinale gegen die bis dahin ungeschlagenen Dehmer beim 4:0 und im Finale gegen die etwas müder wirkenden „Wölfe“ von seiner Schokoladenseite und setzte sich verdient mit 2:1 durch. Florian Klaus mit einem satten Linksschuss und Gianfranco Vodola zum entscheidenden 2:0 brachten die in Weiß spielenden Loher auf die Siegerstraße. Und auch das nächste Tor schossen sie, als Alexander Felde den Ball aus zwei Metern per Reflex ins eigene Netz bugsierte. Doch Lohe brachte mit einem guten Kai Vogelsang im Tor den Sieg über die Runden. Interims-Trainer Andres Hinkelmann war ehrlich: „Die ersten beiden Gruppenspiele waren ok, dann waren wir schlecht. Doch im Endspiel haben wir verdient gewonnen.“ Dem pflichtete sein Gegenüber Gerd Hartmann bei: „Wir sind absolut zufrieden, konnten in den letzten beiden Spielen nicht mehr an die Leistung der Vorrunde anknüpfen.“.

Stimmt! Durch die Hammergruppe mit dem Landesligisten FC Bad Oeynhausen, auch Lohe (4:1 für die „Wölfe“) und den spielerisch gefälligen Assyrern (1:0 für den SuS) marschierte der SuS Wulferdingsen ungeschlagen mit zehn Punkten auf den ersten Platz durch.

Das Sahnehäubchen war das 4:1 in einem rasanten Spiel gegen den FCO, der zwar früh durch Jannik Göhner in Führung ging, dann aber in seine Einzelteile zerfiel. Thomas Peters (2), Dennis Laufer (1) und Michael Prosser trafen zum umjubelten 4:1. Da der FCO schon das erste Spiel gegen Lohe 1:2 verloren hatte, und im dritten Spiel gegen den FC Assyrian nur ein schmeichelhaftes 1:1 erreichte, war der FCO früh draußen. Da half auch das imponierende 6:2 im letzten Spiel gegen die SV Eidinghausen-Werste nicht mehr. FCO-Trainer Rolf Kuntschik war sauer, richtig wütend. Kuntschik resümierte. „Das war einer Landesligamannschaft nicht würdig. Ein schlimmes Turnier von meiner Mannschaft, nur mit Fußballspielen und für die Galerie zaubern, das geht nicht. Eine blamable Vorstellung, völlig ohne Leidenschaft. Ich glaube, wir hätten heute morgen auch gegen unser Frauenmannschaft verloren.“

Immerhin hielt der FC Bad Oeynhausen II die Fahne des FCO hoch. In der engen und umkämpften Gruppe B (viele Remis, die Siege mit einem Tor Vorsprung; Ausnahme das 3:1 für den FCO II gegen „Volmsen“ am Schluss) kam die Hebestreit-Elf nach einem dramatischen 3:4 gegen Rehme (nach 3:1-Führung) durch das 3:1 gegen Volmsen noch auf den 2. Rang. Dann hatte der FCO II im ersten Halbfinale gegen Wulferdingsen bis 120 Sekunden vor Ende eine 1:0-Führung inne, als Torwart Florian Bernau Michael Prosser außerhalb der Sechs-Meter-Zone foulte, der Schiri gab dennoch Neunmeter: Prosser verwandelte zum 1:1. Sekunden zuvor hatte Andreas Weber alleine vor dem Tor von Sascha Kelle das sichere 2:0 versemmelt. Im Neunmeterschießen zeigte der FCO zwei Mal Nerven. Vorjahressieger TuS Bad Oeynhausen scheiterte schon in der Vorrunde mit nur einem Punkt.

29.12.10 (NW) „Stifte“ haben richtig Bock.

2. QUALIFIKATION NW-CUP: Turnier-Sieg im Finale gegen SuS Wulferdingsen
VON EGON BIEBER
UND TIM PLACKE



Bad Oeynhausen. Nach der Absage der 1. Qualifikation am Montag wegen dem Wasserschaden in der Eidinghausener Sporthalle ging es gestern nun endlich los mit den Spielen um den Presse-Pokal der Neuen Westfälischen. „Heute wird der Fußball-Hunger nach langer Fußball loser Zeit wieder etwas gestillt“, sagte Hallensprecher Wolfgang Ochs bei der Begrüßung und stimmte das Fußball-Volk auf das Turnier ein.
Das Ticket für die Endrunde beim NW-Cup am 8. Januar löste gestern Abend beim 2. Qualifikations-Turnier der Herforder A-Ligist BV Stift Quernheim. Das Team um Trainer Michael Albrecht legte im Finale einen Blitzstart auf das Parkett und führte nach fünf Minuten bereits mit 2:0 durch Tore von Andrej Kornelsen (3.) und Kevin Weinhardt (5.). Eine noch höhere Führung vergab Andre Pliskat in der 6. Minute, als er nur die Latte des Wulferdingsener Tores traf. Während die „Wölfe“ sich weiter im Tiefschlaf befanden (O-Ton Trainer Gerd Hartmann), erhöhte Stift Quernheim in der 8. Minute durch erneut Andrej Kornelsen auf 3:0. Zwar verkürzte Benedikt Ruschmeier für die „Wölfe“ noch auf 3:1 (10.), doch postwendend sorgte Caner Yakmaz mit dem 4:1 wieder für klare Verhältnisse. Trainer Michael Albrecht zeigte sich ob der starken Leistung seines Teams begeistert. „Wir sind hier ohne Erwartungen angetreten, aber meine Youngsters hatten richtig Lust auf Fußball, man hat ihnen die Spielfreude förmlich angesehen.“

Im Halbfinale gegen den Fußball-Bezirksligisten TuS Petershagen-Ovenstädt spielten sie auch einen guten Ball, mussten aber nach einer spannenden Begegnung nach dem 2:2 in das Neun-Meter-Schießen. 15 Sekunden vor Ende der 15-minütigen Spielzeit hatten die „Stifte“ durch Caner Yakmaz den Siegtreffer auf dem Fuß, aber der kleine, aber reaktionsschnelle TuSPO-Torwart Fabian Dankowski rettete mit einem glänzenden Reflex. Im Neun-Meter-Schießen präsentierten sich die „Stifte“ dann aber zielsicher.

Spannend und in der Schlussphase hektisch ging es im ersten Halbfinale zu. Martin Pasold legte nach einem hervorragenden Pass von Frank Zurheide das 1:0 (4.) für den SuS Wulferdingsen vor und Tim Placke markierte den Ausgleich (13.), nachdem ihm Soheil Natawan den Ball beim Einwurf auf dem Schlappen servierte. Weitere Topchancen auf beiden Seiten wurden noch vergeben. Spannend und fast dramatisch war das anschließende Neun-Meter-Schießen – und da bissen die „Wölfe“ zu. Patrick Zweck markierte das entscheidende Tor.

29.12.10 (NW) „Wölfe“ ziehen bissig ihre Bahnen

VON WOLFGANG DÖBBER



Bad Oeynhausen. In der Mindener Fußball-Kreisliga A gibt es einen Spitzenreiter, den alle auf diesem Rang erwartet hatten. Der SuS Wulferdingsen hat nach 16 Spielen verdientermaßen mit 39 Punkten den „Platz an der Sonne“ inne. Überraschend gut hat sich das junge Team des TuS Volmerdingsen (27 Punkte) verkauft und auf dem 5. Platz eingefunden. Rot-Weiß Rehme rutschte nach gutem Saisonstart ins obere Mittelfeld ab, hat 24 Punkte als Siebter. Mehr als im Soll liegen die SV Eidinghausen-Werste (Platz 8, 24 Punkte) und der TuS Bad Oeynhausen (Platz 10, 19 Punkte), der zuletzt personell gebeutelt auf dem Zahnfleisch ging.

´SuS Wulferdingsen: SuS-Trainer Trainer Gerd Hartmann durfte zufrieden Weihnachten feiern. Zwölf Siege, drei Remis und nur eine Niederlage (0:2 in Windheim am 2. Spieltag) haben die „Wölfe“ bei ihrer konzentrierten Jagd durch die A-Liga gesammelt. Die Mannschaft ist ausgeglichen besetzt, jeder ist für Tore gut. Der SuS hat sich nach leichten Anlaufschwierigkeiten gefunden und steht völlig zu Recht da oben. Die Neuzugänge sind ebenfalls „echte Verstärkungen“ (Hartmann) und haben das Vertrauen des Trainers mit Toren (wie Johann Janzen) und Leistungssteigerung (Martin Keulertz) zurückgezahlt.

Gerd Hartmann zieht Bilanz: „Wir haben uns stetig gesteigert, ich bin mit den Neuzugängen sehr zufrieden. Unsere beste Partie haben wir in der ersten Halbzeit gegen den TuS Lahde/Quetzen abgeliefert, als wir mit 1:0 führten. Da waren wir richtig stark, haben den Gegner unter Druck gesetzt. An diese Leistung müssen wir anknüpfen.“ Leider kassierten die „Wölfe“ gegen Lahde/Quetzen in der Nachspielzeit das 1:1, sonst hätten sie den Tabellenzweiten noch klarer auf Distanz verwiesen. Von den Neuen hat vielleicht Martin Keulertz den größten Sprung gemacht. Hartmann: „Er begann als Zehner, und macht seine Sache mittlerweile in der Innenverteidigung sehr gut.“ Auch die anderen Neuen (Laufer, Ruschmeier, Bäumer) deckt er mit Lob ein. Und Jens Teifel zeigt nach einem Jahr Pause alte Treffsicherheit, hat schon fünf Tore auf dem Konto. Egal, ob Pasold, Peters oder Prosser: Sie treffen alle Mal ins Schwarze. Für das Ziel Bezirksliga!

22.11.10 (NW) Prosser mit Köpfchen

SuS gewinnt in Minden 1:0 / Geduld zahlt sich aus


Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (wol). Sie haben bis zum Schluss die Ruhe bewahrt, und Geduld zahlt sich nun mal aus im Fußball: Der souveräne Spitzenreiter der Mindener Fußball-A-Liga, der SuS Wulferdingsen, gewann durch einen Treffer von Michael Prosser in der 88. Minute nach einem Freistoß von Patrick Zweck verdient mit 1:0 (0:0) bei Makedonikos Minden – und kommt jetzt auf stolze 39 Punkte.

Der Sieg der „Wölfe“ ging voll in Ordnung, Trainer Gerd Hartmann fasste den Auswärtssieg zufrieden zusammen, lobte auch die stabile und konzentrierte Deckung: „In der ersten Halbzeit haben wir von Beginn an einen guten Ball gespielt und uns auch folglich sehr gute Chancen herausgearbeitet. Florian Miegel hatte gleich zwei Mal per Kopf die Chance zum 1:0. Nach der Pause lief es nicht mehr ganz so gut, obgleich wir weiterhin gute Möglichkeiten hatten. Ich habe bei Makedonikos Minden nur ansatzweise Halbchancen gesehen. Klare Chancen auf einen Treffer hatten sie nicht“, sagte Hartmann.

Dagegen verpassten neben Florian Miegel auch Johann Janzen (zwei Chancen), Patrick Zweck und Martin Pasold weitere gute Gelegenheiten. So musste Gerd Hartmann bis zur 88. Minute warten, bis der eingewechselte Michael Prosser per Kopf zum 1:0 zuschlug – und die gesamte Wulferdingsener Fußball-Gemeinde am Samstagabend auf dem Bessel-Sportplatz jubeln ließ. Der zwölfte Sieg im 16. Spiel lässt eine Frohe Weihnacht bei den „Wölfen“ immer wahrscheinlicher werden.

Nach dem Geschmack von Makedonikos-Trainer Renato D’Auria gewannen die Wulferdingsener auch mit Hilfe des Schiedsrichters, der vor dem späten Tor des Tages von Michael Prosser (87.) ein Foulspiel an einem Mindener Spieler übersehen haben soll. „Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel“, haderte D’Auria mit der „sehr, sehr unglücklichen Niederlage“. Den „Wölfe“ ist es egal, sie haben den „Dreier“.

´SuS Wulferdingsen: Kelle; M. Pasold, Peters, Habbe, Keulertz, Bäumer (46. Krüger), Finke, Janzen, Teifel (60. Prosser), Zweck, Miegel (60. Laufer).

´Tor: 0:1 (88.) Prosser.

15.11.10 (NW) Kämpferischer Punktgewinn

Volmerdingsen und Wulferdingsen trennen sich 1:1
VON WOLFGANG DÖBBER

Bad Oeynhausen-Volmerdingsen. Sie kämpften und gruben den Platz so lange um, bis sie den Punkt unter Dach und Fach hatten. Der TuS Volmerdingsen verdiente sich das 1:1 (0:1) im Fußball-A-Liga Derby gegen den SuS Wulferdingsen durch eine klasse Moral und einen sehr guten Torhüter Till Fischer. Volmsens Abwehrchef Ole Schäfer war in der 65. Minute mit aufgerückt und erzielte aus kurzer Entfernung das 1:1.

Mit dem einen Zähler konnte Gästetrainer Gerd Hartmann vom SuS gut leben. Hartmann bilanzierte: „In den ersten 20 Minuten und den 20 Minuten nach der Pause war Volmerdingsen stärker, insofern bin ich mit dem Punkt zufrieden. Nach dem 1:1 durch Schäfer sind wir noch mal wachgeworden, aber die klaren Chancen waren nicht mehr dabei.“ Gegenüber Dirk Langeleh lobte vor allem die Moral seiner Mannschaft: „Wir mussten sicherlich auf diesem Boden in den letzten zehn Minuten dem tollen Kampf Tribut zollen, aber insgesamt habe ich sogar für uns die besseren Chancen gesehen. Ein gerechter Punkt.“

Langeleh spielte auf die ersten 180 Sekunden an, als Jan Hoberg zweimal die frühe Führung für Volmerdingsen hätte erzielen können. Sein Kopfball ging knapp drüber, Sascha Kelle schnappte ihm den Ball vom Fuß. Wulferdingsen fand nach einem gelungenen Angriff und einem Abwehrpatzer von Arne Boberg in der 13. Minute per Nachschuss von Thomas Peters die Lücke in der Deckung zum 1:0. Fortan kontrollierten die Gäste die Partie besser. Matthias Finke und Martin Keulertz standen sicher in der Viererkette. Johann Janzen und Florian Miegel fanden in der 30. Minute nicht den Abschluss zum möglichen 2:0. Nach der Pause antwortete Volmerdingsen zielstrebiger, die „Wölfe“ machten bei Standards und langen Bällen nicht den sichersten Eindruck. Lohn für die Mühe war das 1:1 durch den aufgerückten Ole Schäfer (65. Minute), neben Torwart Till Fischer der beste „Volmser“. Fischer entschärfte noch einen Aufsetzer von Johann Janzen (77.) und fischte einen Kopfball von Florian Miegel aus der Ecke.

´TuS Volmerdingsen: Fischer; Langeleh, Schäfer, Boberg, Vik. Milke, N. Buchholz, Vogt, Mendes (72. Dias), Klausmeier (85. T. Buchholz), Hoberg, Wal. Milke (90. Hellbach).

´SuS Wulferdingsen: Kelle; Keulertz, Pasold, Bäumer (74. Laufer), F. Habbe (77. Gräve), Finke, Janzen, Prosser, Peters, Miegel, Zweck (63. Teifel).

´Tore: 0:1 (13.) Peters, 1:1 (65.) Schäfer.

01.11.10 (NW) Nicht sauber zu Ende gebracht.

SuS Wulferdingsen – TuS Lahde/Quetzen 1:1
VON RALF BUCHHOLZ

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Der Herbstmeister der Fußball-Kreisliga A, der SuS Wulferdingsen, zeigt seit Wochen der absoluten Perfektion mal wieder eine kleinere Schwäche. Gegen den TuS Lahde-Quetzen kamen die „Wölfe“ nur zu einem 1:1 (1:0)-Unentschieden. Richtig weh tut dieses Remis allerdings nicht, hat der Tabellenführer doch weiterhin einen Vorsprung von neun Zählern.

SuS-Trainer Gerd Hartmann gab sich nach Spielende wie man ihn kennt: sehr bescheiden und vor allem mahnend: „Wir sind noch lange nicht Meister und aufgestiegen, da habe ich einige Beispiele aus der Vergangenheit im Kopf, wo das noch gewaltig schief gegangen ist. Heute war das sicherlich sehr ärgerlich, ich hätte sehr gerne gewonnen aber der Gegner war alles andere als schwach und meine Spieler werden sicher nicht alle restlichen Spiele der Saison gewinnen. Viele andere Vereine können auch gut Fußball spielen.“

Der Spitzenreiter kam sehr gut in die Partie und dominierte die erste halbe Stunde eindeutig. Völlig verdient fiel dann auch der Führungstreffer durch einen Kopfball von Martin Pasold in Minute 15. Florian Miegel und Patrick Zweck versäumten es in dieser sehr guten Anfangsphase für eindeutige Verhältnisse zu sorgen.

Die Gäste kamen zunehmend besser ins Spiel und wussten ihrerseits durch einige gefällige Angriffe zu gefallen. Dennoch schien der „Wölfe“-Erfolg greifbar nahe, doch in der Nachspielzeit gelang den Gästen durch Sören Janke der nicht unverdiente 1:1-Ausgleich. Hartmann resümierte abschließend: „ Wir haben unsere Angriffe nicht mehr sauber zu Ende gespielt.“

´ SuS Wulferdingsen: Kelle; Pasold, Keulertz, Finke, F. Habbe, Prosser, Bäumer, Laufer (65. Krüger), Zweck (80. Zurheide), Peters, Miegel (50. Janzen).

´ Tore: 1:0 (15.) Pasold, 1:1 (90.) Janke.

Auf den Fuß getreten: Florian Miegel (r.) stellt Nähe zu seinem Lahdener Gegenspieler her. FOTO:INGOBÜCHEL

28.10.10 (NW) Der Gerd macht den Ottmar

SuS-Trainer Hartmann lässt bei den „Wölfen“ rotieren
VON EGON BIEBER



Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Glückwunsch zum Herbstmeister-Titel! Bereits zwei Spieltage vor dem Hinrunden-Ende machte der Mindener Fußball-A-Ligist SuS Wulferdingsen mit dem 3:0-Sieg beim SV Weser Leteln alles klar und führt die Tabelle nunmehr mit acht Punkten Vorsprung auf den SV Bölhorst/Häverstädt an.

„Der Herbstmeistertitel ist nicht wichtig. Das ist eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht. Abgerechnet wird am Ende der Saison“, sagt Gerd Hartmann, Trainer des SuS Wulferdingsen. So kennen ihn die Fußball-Fans: Stets bescheiden und den Blick auf den Wesentliche fokussiert – und keineswegs ein Träumer. „Ich schaue jetzt auf die nächsten drei Spiele, da kann es noch mal so richtig brennen“, sagt er. „Lahde/Quetzen ist Tabellendritter und als Bezirksliga-Absteiger ernst zu nehmen, dann die Griechen von Makedonikos sind jederzeit eine Wundertüte – und Derbys gegen Volmerdingsen sind stets emotional, kann da alles passieren. Für uns sind diese drei Partien ungemein wichtig. Da wird sich zeigen, ob wir unser Punkte-Polster halten oder auf die Konkurrenz sogar ausbauen können. Zurzeit hat die Mannschaft eine gute Form.“

Nach dem holprigen Start (gleich am 2. Spieltag gab es mit 0:2 die bisher einzige Niederlage beim TuS Windheim), den Gerd Hartmann erwartet hatte, hat sich das Team gefangen, greifen die Mechanismen immer besser. Die Offensive war schon in der Saison davor das Prunkstück, jetzt hat sich auch die Defensive mit einem bärenstarken Torwart Sascha Kelle (erst neun Gegentore sind Liga-Bestwert) gefestigt. Anfangs lief es da hinten noch nicht so rund, und dafür hat Hartmann auch eine simple Erklärung: „Die Neuen, die zu uns kamen, mussten sich erst an die Viererkette, unser Ball orientiertes Spiel gewöhnen. Das funktioniert immer besser.“ Und der Trainer kann personell seit einigen Wochen wieder aus dem Vollen schöpfen, fehlt nur noch Frank Zurheide (ist wieder im Training, braucht aber noch zwei Wochen).

Aufgrund der hohen Qualität im 19er Spielerkader sind die „Wölfe“ auch variabler in ihrem Spiel geworden, hält der Trainer auch alle bei Laune. Und das macht er wie einst Ottmar Hitzfeld beim FC Bayern: Er lässt rotieren. „Viele Spieler sind auf dem gleichen Niveau und so bekommen alle ihre Spielanteile, werden alle bei Laune gehalten. Es herrscht ein gutes Klima in der Mannschaft, alle haben Spaß und mir macht es ebenfalls großen Spaß“, sagt Gerd Hartmann, der bereits im dritten Jahr beim SuS als Trainer aktiv ist. „So lange war ich noch nirgendwo. Weil es Spaß macht!“

25.10.10 (NW) Vertrauen in die eigene Spielstärke

Leteln – „Wölfe“ 0:3
Minden/Bad Oeynhausen (rab). Der Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A, der SuS Wulferdingsen, zieht weiterhin einsam seine Bahnen und scheint sich von niemanden aufhalten zu lassen. Auch der SV Weser Leteln hatte gegen den Ligaprimus keine ernsthafte Siegchance und unterlag am Ende verdient mit 0:3 (0:0).

Während die Aufstiegskonkurrenz (so man dies überhaupt noch als solche bezeichnen kann) regelmäßig patzt, spielt die Hartmann-Elf Woche für Woche konstant gut und vor allem immer sehr geduldig. Auch ein 0:0 zur Pause macht die „Wölfe“ in keiner Weise nervös. Sie haben Vertrauen in ihre Spielstärke und wissen genau, dass irgendwann ein Treffer fällt.

Diesesmal dauerte es bis zur 53. Minute, ehe Florian Miegel für den ersten Treffer verantwortlich zeigte. Die Hausherren, die im ersten Durchgang im Rahmen ihrer Möglichkeiten noch recht ordentlich dagegenhielten, waren nach dem ersten Gegentreffer völlig chancenlos. Der SuS konnte auf dem Kunstrasen seine spielerischen Vorteile prächtig nutzen und fast zwangläufig fielen noch zwei weitere Treffer durch Jens Teifel und Patrick Zweck in den Schlussminuten.

´ SuS Wulferdingsen: Kelle; Laufer, Pasold (61. Keulertz), Prosser, Peters, Miegel, Krüger (52. Zweck), Janzen (75. F. Habbe), Teifel, Bäumer, Finke.

´ Tore: 0:1 (53.) Miegel, 0:2 (82.) Teifel, 0:3 (85.) Zweck.

18.10.10 (NW) „Wölfe“ früh hungrig

SVKT II – SuS 1:5
Minden/Bad Oeynhausen (rab). Auch beim „Frühschoppen“ gab Fußball-A-Ligist SuS Wulferdingsen eine prima Figur ab. Denn auch die ungewöhnlich frühe Anstoßzeit (11 Uhr) brachten den Tabellenführer nicht aus dem Tritt. Bei der Reserve des SV Kutenhausen-Todtenhausen siegten die „Wölfe“ locker mit 5:1 (1:0).

Zunächst mussten alle Akteure eine gute halbe Stunde auf den Unparteiischen warten, da dieser mit der frühen Mittagsstunde offenbar seine Probleme hatte. Als es endlich los ging, taten sich die Gäste gegen einen sehr defensiven Gegner zunächst sehr schwer. Es dauerte bis zur 37. Minute, ehe Martin Pasold mit einem sehenswerten Treffer die „Handbremse“ löste.

In Halbzeit zwei erzielte der gerade eingewechselte Daniel Krüger den zweiten Treffer des SuS und sorgte dafür, dass die Gegenwehr der Kutenhausener Zweitvertretung nun fast völlig erlahmte. Und wie schon in den vergangenen Wochen, überzeugte die Hartmann-Elf gerade in der Schlussphase ganz besonders. Konditionell offenbar voll auf der Höhe, spielten sie nun mit dem Gegner „Katz und Maus“ und siegten deutlich.

´ SuS Wulferdingsen: Kelle; Pasold, Keulertz, Finke, F. Habbe (46. Krüger), Bäumer, Prosser (65. Laufer), Peters, Janzen, Teifel, Zweck (70. Miegel).

´ Tore: 0:1 (37.) Pasold, 0:2 (52.) Krüger, 0:3 (64.) Teifel, 0:4 (81.) Keulertz, 0:5 (83.) Miegel, 1:5 (85.) Buchholz.

11.10.10 (NW) „Wölfe“ ziehen auf und davon

SuS Wulferdingsen – TuS Döhren 5:0
Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (rab). An der Tabellenspitze der Mindener Fußball-Kreisliga A droht bereits zu einem recht frühen Zeitpunkt in der Saison die große Langeweile auszubrechen. Spitzenreiter SuS Wulferdingsen zieht weiterhin einsam seine Bahnen in der Liga und konnte auch vom TuS Döhren zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Bedrängnis gebracht werden. Am Ende ein klarer und verdienter 5:0 (2:0)-Erfolg der „Wölfe“.

SuS-Trainer Gerd Hartmann wollte allerdings nichts von einem Alleingang seiner Elf wissen: „ Das ist ganz gefährlich, jetzt schon vom Titel zu reden. Wir spielen als nächstes gegen die Reserve vom SV Kutenhausen und gegen Weser Leteln ( beide zieren das Tabellenende) und jeder wird sagen, dass ist eine klare Angelegenheit. Aber genau das ist das Problem, Spiele, die man schon im Kopf gewonnen hat, sind die Gefährlichsten.“

Was die Liga-Konkurrenz allerdings richtig nerven wird, ist die Tatsache, dass die „Wölfe“ noch immer nicht ihr volles Leistungspotential abgerufen haben. Trainer Hartmann fand, dass seine Jungs „spielerisch noch immer nicht gut“ waren. Stellt sich die Frage, wie groß die Überlegenheit der „Wölfe“ erst sein wird, wenn sie am Limit spielen. Die Gäste aus dem Nordkreis hatten in jedem Fall auch mit dem „nicht so guten“ Spitzenreiter genügend Probleme. Johann Janzen und Dennis Laufer sorgten für eine 2:0 Pausenführung.

Nach dem Wechsel traten die Hausherren für etwa eine halbe Stunde richtig aufs Gaspedal und kamen fast spielerisch zum 5:0. Einmal mehr war es Spielführer Michael Prosser, der sich seit Wochen in überragender Verfassung präsentiert, der zwei Treffer zum Sieg beisteuerte.

´ SuS Wulferdingsen: Kelle; Pasold (70. J. Habbe), Finke, Keulertz, F. Habbe, Peters, Prosser, Teifel (55. Krüger), Zweck, Laufer (55. Gräve), Janzen.

´ Tore: 1:0 (29.) Janzen, 2:0 (45.) Laufer, 3:0 (48.) Prosser, 4:0 (53.) Prosser, 5:0 (75.) Peters.

Luftkampf: Der Wulferdingsener Martin Keulertz (l.) behakt sich mit einem gegnerischen Spieler. FOTO: WILFRIED ARENDMEYER

04.10.10 (NW) Im Belagerungszustand

TuS Bad Oeynhausen – SuS Wulferdingsen 1:4
VON RALF BUCHHOLZ

Bad Oeynhausen. Die Fußballer des SuS Wulferdingsen bleiben weiterhin das Maß aller Dinge in der Kreisliga A. Auch beim Ortsrivalen TuS Bad Oeynhausen gab sich der Tabellenführer keine Blöße und siegte verdient, wenn auch am Ende etwas zu deutlich, mit 4:1 (1:0).

In der ersten Halbzeit traten die Schützlinge von Trainer Gerd Hartmann zunächst auch wie ein Tabellenführer auf. Gefühlte 80 Prozent Ballbesitz sorgten in der Hälfte der Hausherren für einen wahren Belagerungszustand. Die beste Torchance hatten dann jedoch die Gäste in Minute 18, als „Ike“ Ajaero frei im Strafraum an die Lederkugel kam, diese jedoch knapp neben das Gehäuse schoss. Ansonsten spielten nur die „Wölfe“ und in der 21. Minute war es dann auch soweit. Nach einem Eckball des gerade zuvor eingewechselten Jens Teifel stand Michael Prosser frei und köpfte zur verdienten Gäste-Führung ein. Nach einer halben Stunde beinahe der nächste Gäste-Treffer, doch Johann Janzen scheiterte knapp. Wenig später fast eine Kopie des ersten Treffers, als erneut Prosser nach Teifel-Flanke am gut reagierenden TuS-Schlussmann Niko Engelke scheiterte.

Nach dieser recht einseitigen Halbzeit offenbarten die Neustädter in Durchgang zwei dann ein ganz anderes Bild. Plötzlich kamen sie aus dem Schneckenhaus heraus, spielten viel aggressiver und mutiger und in Minute 50 erzielte Sobahn Natawan mit einem spektakulären Treffer den 1:1-Ausgleich. Mit dem Rücken zum Tor traf Natawan mit einer Mischung aus Fall- und Seitfallzieher. Wenig später vergab Damian Traczuk sogar eine mögliche Führung für die Gastgeber. Der Spitzenreiter war nun gefordert und legte wieder einen Gang zu. Zunächst sorgte der starke Teifel mit einem direkten Freistoß für das 2:1. Der Hunger der „Wölfe“ war aber noch nicht gestillt. Der eingewechselte Thomas Peters traf zum 3:1, den Schlusspunkt setzte Alexander Bäumer per Elfmeter.

´ Tu S Bad Oeynhausen: Engelke; Niedermeyer, Matthias Radner, Knappmeyer, Budde, Kröger, Sobhan Natawan, Döhr (55. Rochow), Traczuk, Soheil Natawan (87. Matthias Radner), Ajaero.

´ SuS Wulferdingsen: Kelle; Pasold, F. Habbe (61. Peters), Finke, Keulertz, Laufer (70. Knoche), Bäumer, Prosser, Zweck, Janzen, Krüger (19. Teifel).

´ Tore: 0:1 (21.) Prosser, 1:1 (50.) Sobhan Natawan, 1:2 (71.) Teifel, 1:3 (86.) Peters, 1:4 (90. + 2, Foulelfmeter) Bäumer.

30.09.10 (NW) Im Stile eines Champions

SuS Wulferdingsen nimmt die Favoritenrolle an
VON WOLFGANG DÖBBER

Bad Oeynhausen/Wulferdingsen. Nach neun Spieltagen werden sie ihrer Favoritenrolle immer mehr gerecht. Der Mindener Fußball-A-Ligist SuS Wulferdingsen grüßt mit 22 Punkten und 23:7 Toren von der Tabellenspitze.

Sieben „Wölfe“-Siege, zuletzt fünf am Stück, ein Remis (1:1 in Rehme), eine Niederlage (0:2 in Windheim). Die Statistik stimmt. Und die Mannschaft hat Ausdauer, schon oft Spiele in den letzten fünf Minuten oder gar in der fünften Minute der Nachspielzeit (beim 2:1 in TSV Minden) entschieden. So steigt man auf.

Am Anfang rumpelte es arg. Aber immerhin wurde schon am 3. Spieltag der Mitbewerber um den Titel, der SV Bölhorst-Häverstädt mit etwas Glück daheim 2:0 bezwungen. Das entscheidende 2:0 schoss in der 85. Minute Johann Janzen. Er ist sehr gut angekommen in Wulferdingsen, der antriebsstarke Neuzugang aus Exter hat bisher schon fünf Tore gemacht. Waren sie noch in Windheim ein „verkrampfter Favorit“, so steigerten sie sich im September kontinuierlich. Beim 3:1 in Eidinghausen-Werste waren sie vor dem Tor kaltschnäuziger, und waren auch wieder spät hellwach. 85 Minute, Daniel Krüger schließt einen Konter zum 3:1 ab. Sie kamen immer besser in Fahrt: Im zweiten Spitzenspiel der Saison fegten sie den FT Dützen II mit 5:0 aus dem „Loch“. Und wieder hatten sie spät noch den zweiten Atem: Der ebenfalls gut eingeschlagene Neuzugang Martin Keulertz (kam aus Dehme) traf in der 67. Minute zum 2:0, dann vernaschten sie Dützen in den letzten zehn Minuten. Nur gegen Holzhausen/Porta hatten sie beim 5:1-Heimsieg zur Pause bereits alles klar gemacht: 4:1! Torschützen waren die üblichen Verdächtigen: Johann Janzen, Martin Keulertz und Michael Prosser, der mit vier Toren hinter Janzen den zweiten Platz in der internen Torschützenliste belegt. Florian Miegel folgt mit drei Toren, je zwei Treffer haben Martin Keulertz, Jens Teifel und Frank Habbe erzielt.

Die Quote stimmt, auch in der Breite des Kaders treffen die „Wölfe“, sind schwer ausrechenbar. Alle wissen, wo das gegnerische Tor steht. Zehn Schützen, darunter drei Neuzugänge erzielten die 23 Tore. Sieben Gegentore sind zudem mit Bölhorst-Häverstädt (21:7 Tore) die beste Abwehr der Liga. Und noch ein kleiner „Wölfe“-Rekord: Schon drei Torhüter standen zwischen den Pfosten: Tim Ziegerick, Matthias „Matze“ Wormuth und beim 2:0 gegen Frille der lange verletzte Sascha Kelle.

Trainer Gerd Hartmann ist Realist, und schaut auf die jüngste Entwicklung zurück: „Zuletzt war ich mit der spielerischen Leistung nicht ganz zufrieden. Wir können besser Fußball spielen als bei Türk Minden (2:1) oder gegen Frille-Wietersheim. Zwischendurch sah das schon ganz gut aus, da haben wir auch gut mit Kurzpässen gespielt. Jetzt müssen wir den Ball wieder besser laufen lassen, wir können nicht immer so viel Glück haben wie in Minden“. Aber im Großen und Ganzen, sagt er weiter, ist er mit der Entwicklung natürlich zufrieden, wenn man auf Platz eins steht. Hartmann lobt auch die Neuen: „Johann Janzen wird immer besser, und auch Martin Keulertz, aus der B-Liga gekommen, wird seinen Weg machen. Er wird immer zweikampf- und auch kopfballstärker“, stellt er den beiden ein gutes Zeugnis aus. Es wird nicht einsam an der Spitze um die „Wölfe“, ahnt Hartmann. Bölhorst-Häverstädt spielt, wie von ihm prophezeit, eine stabile Saison. Auch die SV Eidinghausen-Werste („eine giftige, starke Truppe, die werden oben dran bleiben“) und der TuSBO („Toll, wie sie das mit einfachen Mitteln machen“) kommen bei ihm gut weg. Die Fußball-A-Liga Minden wird noch spannend, darauf deutet einiges hin.

27.09.10 (NW) „Wölfe“ bleiben dran

SuS – Frille-W. 2:0
Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (rab). Die Fußballer des SuS Wulferdingsen dominieren weiterhin die A-Liga. Trotz einer insgesamt wenig berauschenden Leistung gewann der Tabellenführer gegen ein harmloses Gäste-Team vom SV Frille-Wietersheim verdient mit 2:0 (1:0).

SuS-Trainer Gerd Hartmann verweilte in einem Kurzurlaub und wurde während der gut 90 Minuten von Wulferdingsen-„Urgestein“ Ali Waldeck vertreten. Und dieser sprach nach dem glanzlosen Auftritt des A-Liga Primus von einem „Arbeitssieg“ und davon, dass alle Spieler nur höchsten „90% ihrer Leistungsfähigkeit“ abgerufen hätten.

Die Gäste konnten über die gesamte Distanz jedoch überhaupt kein Kapital aus der leichten Überheblichkeit des Tabellenführers schlagen. SuS-Schlussmann Sascha Kelle, der nach monatelangem verletzungsbedingten Ausfall endlich wieder zwischen den Pfosten stand, wurde von den schwachen Gästen vor keinerlei Probleme gestellt und verlebte einen äußerst geruhsamen Nachmittag.

Auch mit angezogener Handbremse erspielten sich die Gastgeber ein deutliches Übergewicht und kamen durch eine prima Einzelleistung von Johann Janzen (35.) zur Halbzeitführung. In Durchgang zwei taten die „Wölfe“ auch nur das Nötigste, so dass es „nur“ noch zum 2:0 durch Jens Teifel in Minute 55 reichte.

´ SuS Wulferdingsen: Kelle; Pasold, Prosser, Peters, Zweck, Janzen, Habbe (60. Krüger), Teifel (69. Laufer), Keulertz, Bäumer, Finke.

´ Tore: 1:0 (35.) Janzen, 2:0 (55.) Teifel.

20.09.10 (NW) Professionell reagiert

TSV Minden – Wulferd. 1:2
Minden (rab). Der SuS Wulferdingsen bleibt das Maß aller Dinge in der Fußball-Kreisliga A. Beim TSV Minden gelang dem Tabellenführer ein ausgesprochen glücklicher 2:1 (1:0)-Erfolg. Und die Betrachter waren sich nach Spielende einig, wer eine solche Partie noch gewinnt, der steigt auch auf.

Als den Türken in der vierten Nachspielminute der verdiente Ausgleich gelang, schien die Blamage der „Wölfe“ perfekt. Doch die Gäste reagierten wie eine Spitzenmannschaft und erzielten im direkten Gegenzug durch Jonas Bekemeyer den Siegtreffer. Ein glücklicher Erfolg, aber den „Wölfen“ soll es egal sein.

´ SuS Wulferdingsen: Wormuth; Peters, Keulertz, Finke, F. Habbe, Prosser (75. Bekemeyer), Bäumer, Janzen, Zweck (87. Hermann), Krüger (50. Cutraro), Laufer.

´ Tore: 0:1 (30.) F. Habbe, 1:1 (90. + 4) Kaymar, 1:2 (90. + 5) Bekemeyer.

´ Besonderes Vorkommnis: Gelb-rote Karte gegen Laufer (SuS) wegen Handspiels (80.).

18.09.10 (NW) „Wölfe“ springen an die Spitze

´SuS Wulferdingsen – TuS Holzhausen/Porta 5:1 (4:1).

Mit diesem eindeutigen Sieg über die Holzhausener und dem gleichzeitigen Remis der Bölhorst/Häverstädter gegen die SVEW krallen sich die „Wölfe“ zumindest bis Sonntag an der Tabellenspitze fest. Nach der Schrecksekunde, als die Gäste per Foulelfmeter durch Viktor Herber zum 1:0 trafen (19.), gaben die Wulferdingsener richtig Gas. Nur zwei Minuten nach dem Rückstand führte die Truppe von Trainer Gerd Hartmann bereits mit 2:1. Michael Prosser per 25-Meter-Flatterball (20.) und Johann Janzen (21.), der eine schöne Kombination erfolgreich vollendete, brachten die Gäste aus dem Tritt. Das 3:1 in der 26.Minute durch Martin Keulertz, der einen Nachschuss versenkte, brachte so etwas wie die Vorentscheidung. Erneut Prosser, diesmal per Foulelfmeter, erhöhte in der 30.Minute zum 4:1-Pausenstand. „In der zweiten Halbzeit haben wir einen Gang zurück geschaltet, was aber nicht schlimm ist“, sagt SuS-Coach Hartmann. Johann Janzen fand dann in der 63.Minute noch einen Weg, um den Ball aus 25 Metern im Tor unterzubringen. Am Sonntag muss der SuS nun erstmalig die Tabellenführung verteidigen. Das Team tritt bei den Mindener Türken an. „Wir werden dort sicher nicht übermütig, sondern hoch konzentriert antreten“, sagt Gerd Hartmann. SuS Wulferdingsen: Wormuth; Bäumer (75. Steinhagen), Teifel, Laufer, Habbe, Janzen (70. Krüger), Keulertz, Finke, Prosser (60. Gräve), Zweck, Peters. Tore: 0:1 (19.) Herber (Foulelfmeter), 1:1 (20.) Prosser, 2:1 (21.) Janzen, 3:1 (26.) Keulertz, 4:1 (30.) Prosser (Foulelfmeter), 5:1 (63.) Janzen.

 

 

 

 

 

17.09.10 (NW)

13.09.10 (NW) „Wölfe“ kommen in Fahrt

SuS Wulferdingsen – FT Dützen II 5:0
Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (rab). Der Aufstiegsaspirant kommt so langsam in Fahrt. Der SuS Wulferdingsen kam im Heimspiel gegen den Tabellenführer FT Dützen II zu einem überaus deutlichen 5:0 (1:0)-Erfolg. Durch diesen Sieg klettern die „Wölfe“ ihrerseits auf den zweiten Tabellenplatz und kommen auch spielerisch immer besser in Tritt.

„Der Sieg war sicher hochverdient, wenn auch um ein bis zwei Treffer zu hoch. Insgesamt haben wir heute besonders im zweiten Durchgang sehr ordentlich gespielt“, kommentierte SuS-Trainer Gerd Hartmann den klaren Erfolg seiner Schützlinge.

Die Hausherren benötigten dann auch einige Zeit, um so richtig ins Rollen zu kommen. Immerhin waren schon 37 Minuten gespielt, ehe Thomas Peters die längst überfällige 1:0-Führung gelang. In Minute 60 vereitelte SuS-Torhüter Matthias Wormuth mit einem extraklasse Reflex einen möglichen Ausgleich. Durch diese Chance des Gegners aufgerüttelt, legten die „Wölfe“ nun einen Zahn zu und überranten die Dützener Zweitvertretung geradezu. Martin Keulertz, Michael Prosser per Foulelfmeter und Johann Janzen mit einem sehenswerten Kopfball erhöhten locker auf 4:0. Für den Schlusspunkt zeichnete dann Frank Habbe verantwortlich, als er einen Konter zum 5:0-Endstand abschloss. Wulferdingsen schielt nun Richtung Tabellenführung.

´ SuS Wulferdingsen: Wormuth; Bäumer, Krüger (55. Teifel), Laufer, Habbe, Janzen, Keulertz, Finke, Prosser, Zweck (70. Gräve), Peters (80. Uhlig).

´ Tore: 1:0 (37.) Peters, 2:0 (67.) Keulertz, 3:0 (76., Foulelfmeter) Prosser, 4:0 (84.) Janzen, 5:0 (90.) Habbe.

11.09.10 (NW) „Wölfe“ kaltschnäuziger

SV Eidinghausen-Werste – SuS Wulferdingsen 1:3
VON EGON BIEBER



Bad Oeynhausen-Werste. Die „Wölfe“ rücken in der Tabelle weiter vor und überholen ihren Gegner. Der SuS Wulferdingsen gewann am Freitag Abend unter den Pappeln gegen den SV Eidinghausen-Werste mit 3:1 (0:0).

Nach dem Spiel waren sich beide Trainer dahingehend einig, dass es ein glücklicher Sieg der Gäste war. „Die Wulferdingsener waren die cleverere Mannschaft“, resümierte Stefan Radert von der SVEW. Sein Trainer-Kollege Gerd Hartmann sagte: „Die SVEW war wie erwartet sehr griffig und kampfstark. Wir waren vor dem Tor kaltschnäuziger und entschlossener. Das war in der Vergangenheit nicht immer so.“ Über die erste Halbzeit kann schnell der Mantel des Schweigens gelegt werden. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld, die Partie plätscherte ohne nennenswerte Torchancen so dahin.

Dafür begann die zweite Halbzeit mit einem Paukenschlag: Die SVEW hatte Anstoß, ein Akteur spielte den Ball aber in Richtung eigene Hälfte zu kurz, so dass Abwehrmann Robert Heuser nicht mehr herankommen konnte, SuS-Stürmer Daniel Krüger spritzte dazwischen, lief noch ein paar Meter und legte quer auf den mitgelaufenen Florian Miegel, der keine Mühe mehr hatte zur Führung zu vollenden. In der 52. Minute verhinderte SVEW-Torwart Cihan Tayiz nach einem Kopfball mit einer Glanzparade den zweiten Treffer von Miegel. Weitere fünf Minuten später schlug der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Jens Teifel den Ball von links per Freistoß in den Strafraum – und plötzlich lag die „Kugel“ zum 0:2 im Netz. In den letzten 20 Minuten entfachten die Gastgeber noch mal viel Druck, erspielten sich auch große Chancen durch die freistehenden Douglas Mees (68., drüber) und Ali Fayad (82., Glanzparade von SuS-Torwart Matthias Wormuth), doch die Ausbeute war nur das Anschlusstor durch Soner Selvi per Kopf (75.). Gegen die weit aufgerückte SVEW-Abwehr machte Daniel Krüger nach einem Konter dann alles klar (85.).

´SV Eidinghausen-Werste: Tayiz; Heuser, Hausmann, Radert (87. Sarkici), Wetzel, Abdallah, Mees, Y. Selvi (80. Popa), Yagiz, Celik (65. Fayad), S. Selvi.

´SuS Wulferdingsen: Wormuth; Keulertz, Bäumer, Finke, Laufer, Prosser, Janzen (46. Teifel), Peters, Zweck, Ruschmeier (25. Miegel, 85. Gräve), Krüger.

´Tore: 0:1 (46.) Miegel, 0:2 (57.) Teifel, 1:2 (75.) S. Selvi, 1:3 (85.) Krüger.

06.09.10 (NW) „Keine Graupen-Mannschaft“

Rot-Weiß Rehme – SuS Wulferdingsen 1:1
VON RALF BUCHHOLZ



Bad Oeynhausen-Rehme. Das mit Hochspannung erwartete Treffen der Aufstiegskandidaten in der Fußball-Kreisliga A entwickelte sich zu einem Langeweiler. Am Ende trennten sich Rot-Weiß Rehme und der SuS Wulferdingsen leistungsgerecht mit einem 1:1 (1:1)-Unentschieden. In Anbetracht der Tatsache, dass die Hausherren fast eine Stunde in Überzahl agierten, wohl eher eine gefühlte Niederlage für die Rot-Weißen.

Rehmes Übungsleiter Torsten Kröger war nach Spielende jedoch durchaus zufrieden mit diesem Remis: „Die ,Wölfe’ sind schließlich keine Graupen-Mannschaft, da ist es auch in Überzahl nicht so einfach.“ Auch sein Gegenüber Gerd Hartmann hatte nach Spielende ein leichtes Schmunzeln aufgesetzt und kommentierte kurz: „Ich bin zufrieden.“

In Durchgang eins gingen die Gäste quasi mit ihrer ersten Torchance durch einen satten Schuss von Florian Miegel in Führung (18.). Die Hausherren hatten bis dahin ein leichtes Übergewicht, ohne jedoch spielerische Glanzpunkte zu setzen. Die Rehmer Verteidigung hatte so ihre Mühe mit dem sehr agilen Miegel, der immer wieder klug in die freien Räume lief. In Minute 28 sah dann SuS-Defensiv-Spieler Martin Pasold nach einer Notbremse gegen den durchbrechenden Alexander Mattern zurecht die rote Karte. Nur drei Minuten später köpfte Alexander Mattern nach einem erstklassig getretenen Eckball von Christian Kulynycz den 1:1-Ausgleich. In Unterzahl zogen sich die Gäste nun weiter in die eigene Hälfte zurück und überließen den Rot-Weißen freiwillig das Mittelfeld. Diese hatten nun eine hohe Anzahl an Ballbesitz, jedoch agierten sie viel zu häufig nur über die linke Angriffsseite und auf diese Variante hatten sich die „Wölfe“ schnell eingestellt.

In der zweiten Halbzeit wurden den Zuschauern schnell klar, dass beide Teams irgendwie mit diesem einen Zähler zufrieden waren. Kaum noch Torchancen und damit letztlich ein gerechtes Unentschieden.

´ Rot-Weiß Rehme: Bültemeier; Hambruch, Yunmus (76. Sariboga), Behr, da Silva Martins, Pereira Joaquim, V. Ünal, Andr. Mattern, Alex. Mattern, Kulynycz, S. Ünal.

´ SuS Wulferdingsen: Wormuth; Pasold, Prosser (60. Laufer), Habbe, Bäumer, Keulertz, Finke, Ruschmeier, Miegel (48. Krüger), Zweck (36. Peters), Janzen.

´ Tore: 0:1 (18.) Miegel, 1:1 (31.) Alexander Mattern.

´ Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen M. Pasold (SuS) wegen einer Notbremse (28.). Gelb-rote Karte gegen Kulynycz (RWR) wegen Reklamierens (85.).

04.10.10 (NW) Janzen und Janzen beißen zu

SuS Wulferdingsen – SV Bölhorst/Häverstädt 2:0
VON WOLFGANG DÖBBER

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Ein echter Arbeitssieg mit dickem Schweißtropfen. Nicht schön, auch glücklich, aber eminent wichtig war der 2:0 (1:0)-Heimsieg des Fußball-A-Ligisten SuS Wulferdingsen gegen die bis dahin ungeschlagenen Gäste des SV Bölhorst-Häverstädt. Johann Janzen machte mit einem platzierten Flachschuss in der 86. Minute den Sack zu. Trotzdem müssen sich die „Wölfe“ am Sonntag in Rehme steigern.

Schlüsselszene in der hitzigen Schlussphase war eine tolle Parade von Torwart Tim Ziegerick in der 81. Minute, der einen Kopfball aus kürzester Entfernung von der Linie holte. Durchatmen, oder wie es SuS-Trainer Gerd Hartmann oft reinrief: „Wach sein!“ Danach boten sich den Gastgebern immer mehr Räume, da Bölhorst aufmachte, und in einen von diesen Räumen lief Janzen nach Zuspiel des eingewechselten Frank Zurheide und schoss Wulferdingsen eine Menge Last von den Schultern.

Denn auch gestern war klar: Der (spielerische) Motor des Favoriten der A-Liga läuft noch nicht rund, zu viel Einzelaktionen, zu wenig Sicherheit im Spiel nach vorne - und vor allem: Zu viel Raum für die Gäste, die in der ersten Halbzeit durch Andre Grohnert durchaus zwei Treffer hätten machen können, ja müssen. Aus zwei Metern setzte er in der 32. Minute einen Ball vorbei. Bis dahin hatte der Gast freundlicherweise für die „Wölfe“ getroffen. Anton Janzen, nicht verwandt mit Johann, köpfte einen Freistoß von Pattrick Zweck in der 25. Minure über die Linie - das schmeichelhafte 1:0 für die Wulferdingsener Gastgeber.

Bei zwei weiteren halben Chancen im Strafraum fehlte Florian Miegel die Präzision und der Instinkt beim Abschluss, Johann Janzen hatte sich gut auf der rechten Seite durchgetankt. Pluspunkte sammelte der lauf- und kampfstarke Martin Keulertz, sowie Alexander Bäumer in der Viererkette.

´SuS Wulferdingsen: Ziegerick; Keulertz, Finke, Pasold, F. Habbe, Bäumer, Prosser (74. Ruschmeier), Janzen, Peters (46. laufer), Zweck, Miegel (57. Zurheide).

´Tore: 1:0 (25., Eigentor) Anton Janzen, 2:0 (86.) Johann Janzen.

Der Matchwinner: Der Wulferdingsener Johann Janzen (rotes Trikot)
verfehlt in dieser Szene das SVBH-Torknapp. FOTO:EGON BIEBER

02.10.10 (NW) Die B-Elf verkauft sich gut

FUSSBALL-KREISPOKAL MINDEN, VIERTELFINALE: SuS – Hausberge 2:4
VON EGON BIEBER

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen. Die B-Elf von A-Ligist SuS Wulferdingsen (einige Stammspieler wurden für die Meisterschaftsspiele am Freitag und Sonntag geschont) verkaufte sich gestern Abend im Viertelfinale des Mindener Kreispokals gut. Am Ende zog Fußball-Bezirksligist SV Hausberge verdient mit 4:2 (3:2) in das Halbfinale ein.

Die Gäste übernahmen im Wulferdingsener „Loch“ gleich die Initiative, gingen verdient durch den sträflich freistehenden Tobias Kummer in Führung (11.) und erspielten sich noch zwei Riesenchancen zur vorzeitigen Entscheidung, aber SuS-Torwart Matthias Wormuth reagierte jeweils glänzend. Die Hausherren waren in der ersten Viertelstunde gar nicht präsent, kamen nach dem Ausgleich durch einen Kopfball von Frank Zurheide (20.) nach einer Freistoß-Hereingabe von Jens Teifel dann aber mit Macht und gingen sogar mit 2:1 (31.) durch Dennis Laufer, der glänzend von Zurheide freigespielt wurde, erstmals in Front.

Doch ein sehr fraglicher Handelfmeter führte durch Tim Jüngling zum Ausgleich (38.) und eine Unachtsamkeit in der Wölfe-Deckung zur erneuten Führung für den Bezirksligisten durch Sören-Hendrik Deerberg, der den Ball mit Vollspann hoch in das Netz jagte (43.). „In der zweiten Halbzeit haben wir uns zu sehr hinten reindrücken lassen“, kritisierte der Hausbergener Trainer Mike Achtelik sein Team, das mit Mann und Maus verteidigte gegen die vehement anrennenden Gastgeber. Doch Torchancen sprangen nur nach einem Kopfball des freistehenden Patrick Knoche (47.) und zweimal durch Daniel Krüger (60., 68.) heraus. Die Gäste prüften zweimal binnen Sekunden Torwart Wormuth (58.) und in der 90. Minute – und setzten in der Nachspielzeit gegen das aufgerückte SuS-Team den entscheidenden Konter. „Wir haben alles versucht, gut gekämpft, aber dann fehlte die Reife und Frische“, resümierte SuS-Trainer Gerd Hartmann.

´SuS Wulferdingsen: Wormuth; Gräve, J. Habbe (Bäumer), Knoche, Finke, Ruschmeier, Laufer, Rottmann, Krüger, Zurheide (57. Janzen), Teifel (75. Zweck).

´SV Hausberge: Abe; Diekmann (83. Werner), Kummer (61. Düker), Jüngling, Deerberg, Roggenkamp, Reimer, Keller, Sperlich, Sasse, Hergott (75. Kache).

´Tore: 0:1 (11.) Kummer, 1:1 (20.) Zurheide, 2:1 (31.) Laufer, 2:2 (38., Handelfmeter) Jüngling, 2:3 (43.) Deerberg, 2:4 (90.+2) Düker.

Eher am Ball ist in dieser Szene der Hausbergener Marcel Roggenkamp (l.) gegen den SuS-Torschützen Frank Zurheide. FOTO:EGON BIEBER

23.08.10 (NW) Verkrampfter Favorit

Windheim – SuS 2:0
Petershagen/Bad Oeynhausen (rab). In der Fußball-Kreisliga A kassierte der hohe Meisterschaftsfavorit SuS Wulferdingsen beim TuS Windheim eine überraschende 0:2 (0:2)-Niederlage.

„Diese Niederlage ist absolut verdient. Wir haben über weite Strecken viel zu verkrampft gespielt und waren schwach in den Zweikämpfen. Damit war ich nicht einverstanden, darüber wird zu reden sein“, sagte ein enttäuschter SuS-Übungsleiter Gerd Hartmann.

Die „Wölfe“ gerieten bereits in der achten Minuten durch Andreas Vetter in Rückstand und agierten in der Folge ausgesprochen nervös. In Minute 25 gingen die Hausherren durch Artur Fedrau sogar mit 2:0 in Front und der SuS suchte verzweifelt nach seiner Form.

Erst in der letzten halben Stunde wurden die Gäste dann deutlich stärker und erspielten sich auch endlich einige Torchancen. Michael Prosser, Patrick Zweck, Florian Miegel und Daniel Krüger vergaben jedoch in aussichtsreichen Positionen. Windheim beschränkte sich nun auf die Defensive und sollte mit dieser Taktik am Ende erfolgreich sein. Die „Wölfe“ werden sich deutlich steigern müssen.

´ SuS Wulferdingsen: Ziegerick; Bäumer, Ruschmeier (46. F. Habbe), Krüger, Laufer (64. Zurheide), Miegel, Janzen, Keulertz (46. Zweck), Pasold, Prosser, Peters.

´ Tore: 1:0 (8.) Vetter, 2:0 (25.) Fedrau.

19.08.10 (NW) Der Zweck heiligt die Mittel

FUSSBALL-KREISPOKAL, MI: SuS Wulferdingsen gegen TuS Windheim 2:0

Der Torschütze inAktion: Patrick Zweck markiertedie beiden Wulferdingsener Treffer.FOTO:EGON BIEBER


Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (wol). Der Mindener A-Ligist SuS Wulferdingsen hat auch die Hürde Achtelfinale im Krombacher-Kreispokal übersprungen und gegen den TuS Windheim unaufgeregt und ohne groß gefordert zu werden mit 2:0 (2:0) gewonnen. Matchwinner beim Gastgeber war Torjäger Patrick Zweck, der beide Treffer erzielte , auch schon zum Saisonstart gegen Volmerdingsen das wichtige 2:0 erzielt hatte. Der Zweck heiligt derzeit bei den „Wölfen“ erfolgreich die Fußball-Mittel!

Begeisterungsstürme löste der Sieg bei „Wölfe“-Trainer Gerd Hartmann nicht aus. „Die Zuschauer, die nicht da waren, haben heute wirklich nichts verpasst. Das war nichts Großes. Wir haben nämlich nach dem frühen 2:0 viel zu viele Chancen liegen lassen, und uns einfach nur dusselig angestellt“, fasste er den Pokalsieg sehr nüchtern zusammen. Da aber der Gegner aus Windheim offensiv auch nicht groß stattfand, war der Sieg nie gefährdet und Wulferdingsen konnte den Erfolg ruhig und glanzlos über die Bühne schaukeln.

Mit einem schnellen Wechsel ging es los: In der fünften Minute musste SuS-Torwart Matthias Wormuth mit Verdacht auf Zerrung schon raus, für ihn kam Tim Ziegerick ins Tor. Da aber Alexander Bäumer, Patrick Knoche und Martin Keulertz defensiv alles abräumten, verbrachte Ziegerick einen geruhsamen Pokal-Abend.

Der Führung aus der zehnten Minute durch Zweck ging ein Freistoß voraus. Das 2:0 aus der 20. Minute resultierte aus einem Kopfball. Zum astreinen Hattrick reichte es dann leider nicht, denn die nächsten Chancen versiebten die „Wölfe“. „Dusselig“, wie es Hartman sagte.

´SuS Wulferdingsen: Wormuth (5. Ziegerick); Knoche (70. Rottmann), Bäumer, Ruschmeier, Peters, Keulertz, Prosser, Janzen, Zweck, Krüger (45. F. Habbe), Zurheide.

´Tore: 1:0 (10.) Zweck, 2:0 (20.) Zweck.

16.08.10 (NW) Großes Steigerungs-Potenzial

SuS Wulferdingsen besiegt im Orts-Duell den TuS Volmerdingsen mit 3:1


Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (rab). In einem Derby der Fußball-Kreisliga A kam der SuS Wulferdingsen daheim gegen den Ortsnachbarn TuS Volmerdingsen zu einem mühevollen 3:1 ( 1:0)-Sieg. In der Analyse dieser brisanten Partie waren sich die beiden Trainer dann nicht so ganz einig.

Fragt man die so genannten Fußball-Experten, wer denn wohl der Favorit auf den Aufstieg in die Bezirksliga ist, wird fast immer der Namen des SuS Wulferdingsen genannt. Und genau diese Favoritenstellung scheint den „Wölfen“ noch nicht ganz geheuer. „Zum ersten Mal habe ich vor einer Partie nicht einen Mucks von meinen Spielern gehört. Da waren einige schon ganz schön nervös und müssen sich an den Favoritenstatus erstmal gewöhnen. Dann haben wir das aber ganz gut gemacht – nicht überragend aber verdient“, sagte „Wölfe“-Coach Gerd Hartmann. Sein Kontrahent Dirk Langeleh fand lediglich die Chancenverwertung des SuS schon meisterlich, aber ansonsten fand er, dass sein Team ein Unentschieden „allemal verdient“ gehabt hätte.

Die ersten 20 Minuten waren von beiden Seiten durch Nervosität geprägt. Als erstes fanden die Hausherren zu ihrem Spiel und erzielten mit ihrer ersten Torchance durch Florian Miegel gleich die 1:0-Führung (O-Ton Langeleh: „Für mich war das Abseits.“) Patrick Zweck ließ in Minute 59 das 2:0 folgen. Jetzt kamen die Gäste viel stärker auf und durch Marcello Mendes auf 1:2 heran (66.) . In dieser Phase war der TuS dem Ausgleich sehr nahe, doch er wollte nicht fallen.

Besser machte es da der Meisterschaftsaspirant zehn Minuten vor Spielende. Martin Keulertz wurde im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht und Michael Prosser verwandelte den fälligen Strafstoß in gewohnt souveräner Manier zum 3:1-Endstand. Ganz am Schluss räumte aber auch Hartmann ein: „Ganz so brillant war das sicher nicht, aber wir haben noch großes Steigerungs-Potenzial – und wir werden uns steigern, das ist sicher. Langeleh fand: „Wulferdingsen ist ja nicht irgendwer, ich bin mit meiner Mannschaft im Großen und Ganzen zufrieden, aber der Gegner war halt cleverer.“

´ SuS Wulferdingsen: Wormuth; Laufer, Finke, Bäumer, F. Habbe (60. Ruschmeier), Peters, Keulertz, Prosser, Janzen, Zweck (70. Krüger), Miegel (60. Knoche).

´ TuS Volmerdingsen: M. Eichmeyer; Schäfer, Boberg, Viktor Milke, Dias (70. Hellbach), Valeri Milke, Klausmeier, Fasse (58. Mendes), Vogt, Buchholz (80. Langeleh), Hoberg.

´ Tore: 1:0 (27.) Miegel, 2:0 (59.) Zweck, 2:1 (66.) Mendes, 3:1 (80., Foulelfmeter) Prosser.

Leicht verdreht: Der Volmerdingsener Carlos Dias (r.)kommt in dieser Szenen einen Schritt zuspät und lässt seinen Wulferdingsener Kontrahenten ungehinder tzum Schuss kommen. FOTOS(2):WILFRIED ARENDMEYER

05.08.10 (NW) SuS-Torwart Kelle bricht sich großen Zeh

´SuS Wulferdingsen – TuRa Löhne 0:0. Keine Tore, aber ein flottes Spiel mit guten Torchancen auf beiden Seiten lieferten sich die „Wölfe“ und TuRaner. Die Befürchtungen von SuS-Trainer Gerd Hartmann, dass sein Team nach dem Wochenend-Trainingslager auf der heimischen Sportanlage kräftemäßig abbauen würde, bestätigten sich nicht. „Die Leistungskurve bei vielen Spielern zeigt nach oben“, freut sich der Coach. Ein Wermutstropfen im Freudenkelch über die gute Leistung ist aber der Ausfall von Stammtorwart Sascha Kelle. Er hat sich den rechten großen Zeh gebrochen und wird nun mindestens sechs Wochen ausfallen. Heute spielt der SuS (19 Uhr) gegen die A-Jugend des TuS Tengern. Die haben bisher zwei Matches gegen Lübbecker A-Ligisten bestritten und gewonnen. Es wird also ein ernsthafter Härtetest.

 

30.07.10 (NW) „Wölfe“ ab heute im Trainingslager

Neuzugang Janzen schießt zwei Tore.


Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (ebi). Die Lübbecker Fußball-Luft bekam dem Mindener A-Ligisten SuS Wulferdingsen diesmal gut. Nach der 0:1-Niederlage vor ein paar Tagen beim VfL Frotheim gewann das Team um Trainer Gerd Hartmann diesmal mit 3:2 (2:0) beim TuS Gehlenbeck, einem weiteren Lübbecker A-Ligisten.

„Es wird besser“, resümierte der Coach und bescheinigte seiner Mannschaft eine starke erste Halbzeit gespielt zu haben. Die spielerische Überlegenheit wandelte Neuzugang Johann Janzen mit zwei Treffern auch in Zählbares um. Er absolvierte das erste Testspiel bei den „Wölfen“ und setzte nicht nur mit den Toren, sondern auch einer guten Leistung, gleich eine Duftmarke in seinem neuen Team (kam vom FC Exter). Nach dem Seitenwechsel wechselte Gerd Hartmann munter durch und der SuS trat nicht mehr so stark auf. Benedikt Ruschmeier markierte noch ein Tor zum 3:1.

Ab dem heutigen Freitag – und dann bis zum Sonntag – zieht der SuS-Trainer seine Spieler zu einem Trainingslager auf dem Trainingsplatz in Wulferdingsen zusammen. In den intensiven Einheiten soll der Feinschliff in spielerischer Hinsicht erfolgen, und wird die Viererkette einstudiert. Das SuS-Team spielte dieses System bereits in der vergangenen Saison, doch es sind einige neue Defensivspieler (auch für das Mittelfeld) dazu gekommen, die das jetzt auch einstudieren müssen.

12.07.10 (NW) Die Zuverlässigen greifen auch in der Saison 2010/11 oben an

SuS Wulferdingsen hat ein Sextett verpflichtet / Trainer Gerd Hartmann startet mit „taktisch intensiven Ballübungen“
VON WOLFGANG DÖBBER

Bad Oeynhausen/Wulferdingsen. Vizemeister SuS Wulferdingsen hat sich gezielt verstärkt. Sechs Neuzugänge des Mindener Fußball-A-Ligisten werden sich bei Trainer Gerd Hartmann zukünftig ins Zeug legen, um zur Stammformation zu gehören. Schon in der vergangenen Saison waren die „Wölfe“ nur schwer zu schlagen: Nur zwei Niederlagen, 64 Punkte, 82 Tore. Daher lautet das Ziel für 2010/11 von Gerd Hartmann: „Oben mitspielen, und wenn es passt, oben angreifen“.

Namhaft hat sich Wulferdingsen verstärkt: Johann Janzen aus Exter wird die „Zehner“-Rolle bei den Wulferdingsenern ausfüllen. Alexander Bäumer hat in Lahde/Quetzen Bezirksligaluft geatmet und soll diese defensiv bei den „Wölfen“ einbringen. Dennis Laufer vom Kreisliga-Absteiger VfB Gorspen-Vahlsen ist für die Offensive ein Aspirant.

Der Ex-Dehmer Martin Keulertz ist mit 1,90 Meter überragend groß, ein Allrounder, wie Hartmann sagt. Timo Fröhlich wurde reaktiviert, Benedikt Ruschmeier (von Tengern III) kann ebenfalls Defensivaufgaben übernehmen. Nur Tim Ruschmeier (FT Dützen) verließ das Hartmann-Team.

Mit 22 Akteuren hat der Trainer, der in sein drittes Jahr beim SuS geht, eine gut aufgestellte Mannschaft, die größtenteils seit Jahren erfolgreich zusammenspielt, und die er von Beginn des Trainings an taktisch schult. „Wir starten gleich mit taktisch intensiven Ballübungen, wollen nicht nur pur Ausdauer trainieren. Varianten mit einer Viererkette gehören auch zu diesen Trainingübungen“, erläutert der SuS-Coach. Am Rande: Bei der abgelaufenen Fußball-WM hat ihm das deutsche Team („bis auf das Spanien-Spiel“, sagt Hartmann) am besten gefallen.

Der Fußball-A-Liga-Vize platziert sich seit Jahren schon zuverlässig an der Spitze und dürfte auch in der kommenden Saison die starke Unbekannte für die anderen Mindener Mannschaften sein. Und wenn Florian Miegel wieder die 20-Tore-Marke knackt, ist mit den „Wölfen“ durchaus zu rechnen.

Neuzugänge beim SuSWunderdingsen: Der Mindener Fußball-A-Ligist kurz vor dem Start in die Vorbereitung mit Trainer Gerd Hartmann( stehend v.l.) und seine neuen „Wölfe“ Johann Janzen, Alexander Bäumer, Martin Keulertz, Fußball-Obmann "Ali" Waldeck; Dennis Laufer (unten v.l.), Benedikt Ruschmeier. FOTO:WOLFGANG DÖBBER

Personalbuch SuS Wulferdingsen
´Abgänge: Tim Ruschmeier (FT Dützen).

´Zugänge: Johann Janzen (FC Exter), Alexander Bäumer (TuS Lahde/Quetzen), Timo Fröhlich (reaktiviert), Martin Keulertz (TuS Dehme), Dennis Laufer (VfB Gorspen-Vahlsen), Benedikt Ruschmeier (TuS Tengern III).

´Kader ohne Neuzugänge: Tim Ziegerick; Enzo Cutraro, Matthias Finke, Marcel Gräve, Frank Habbe, Sascha Kelle, Patrick Knoche, Daniel Krüger, Florian Miegel, Martin Pasold, Thomas Peters, Michael Prosser, Christofer Rottmann, Robert Uhlig, Frank Zurheide, Patrick Zweck.

´Trainer: Gerd Hartmann (im 3. Jahr) Betreuer: Volker Stühmeier (im 3. Jahr)

´Saisonziel: Oben mitspielen.

´Meiterschaftsfavoriten: Bölhorst-Häverstädt, Rot-Weiß Rehme, Makedonikos Minden.

´Testspiele: 15.Juli TuRa Espelkamp, 21.Juli SC Isenstedt, 25.Juli VfL Frotheim, 28.Juli TuS Gehlenbeck, 3.August TuRa Löhne, 5.August A-Jugend TuS Tengern/Hüllhorst, 7./8.August Kreispokal gegen Barkhausen, 12.August TuS Tengern II, 15.August Saisonstart.

 

16.06.10 (NW) „Von Rehmer Dummheit profitiert“TuS Lohe mit überzeugender Rückrunde / SuS Wulferdingsen im Fußballjahr 2010 noch ohne Niederlage
VON TIM PLACKE

Bad Oeynhausen. 18 Spieltage lang führte RW Rehme die Mindener Fußball-Kreisliga A als Tabellenführer an. Doch im Laufe der Rückrunde schwächelten die „Insulaner“ enorm. Verfolger TuS Lohe nutzte dies gnadenlos aus und sicherte sich bereits am vorletzten Spieltag den Aufstieg in die Bezirksliga. Auch der SuS Wulferdingsen überholte Rehme noch und landete vor den Rot-Weißen auf Rang drei.

Eine gute Treffsicherheit legte auch der Tabellenzweite SuS Wulferdingsen in der Rückrunde an den Tag. Doch das Team litt unter einer eher schwachen Hinrunde. Im Winter betrug der Rückstand auf die Tabellenspitze acht Zähler. Zwar arbeitete man sich in der Rückrunde zwischenzeitlich bis auf einen Punkt an die Spitze ran, doch im Saisonendspurt ging den „Wölfen“ die Puste aus. „Wir haben zum Ende der Hinserie einen Negativlauf gehabt, das war sicherlich der Knackpunkt“, sagt „Wölfe“-Trainer Gerd Hartmann. Die Rückrunde lief dagegen die meiste Zeit hervorragend aus Wulferdingsener Sicht, nicht eine einzige Partie verlor man bisher im Fußballjahr 2010. „Es war wichtig die Spannung in der Rückrunde hochzuhalten und das ist uns gelungen. Dass es am Ende nicht ganz gereicht hat, müssen wir so hinnehmen“, so Hartmann weiter. Mit Tim Ruschmeier (FT Dützen) haben die „Wölfe“ nur einen Abgang zu verzeichnen, dagegen kommen mit Johann Janzen (FC Exter), Martin Keulertz (TuS Dehme), Alexander Bäumer (TuS Lahde/Quetzen) und Benedikt Ruschmeier (TuS Tengern III) gleich vier Neuzugänge dazu. Eine Kampfansage gibt es von Wulferdingsener Seite dennoch nicht. „Mit solchen Aussagen halte ich mich zurück. Natürlich will ich immer oben mitspielen, aber dafür muss schon alles passen“, so Hartmann.


SuS Wulferdingsen: Matthias Finke 30/1, Thomas Peters 30/3, Martin Pasold 29/0, Michael Prosser 29/18, Tim Ruschmeier 29/4, Florian Miegel 29/20, Frank Zurheide 29/9, Patrick Zweck 28/10, Daniel Krüger 27/10, Marcel Gräve 25/0, Frank Habbe 25/3, Patrick Knoche 23/1, Christian Bartels 15/0, Jens Habbe 13/0, Christoph Rottmann 9/2, Sascha Kelle 9/0, Tim Ziegerick 7/0, Enzo Cutraro 6/1, Jens Teifel 5/0, Robert Uhlig 4/0, Veit Johannesmann 3/0, Wjatscheslaw Schwab 2/0, Florian Steinhagen 1/0, Benjamin Heermann 1/0, Klaus Schneider 1/0, Alfred Waldeck 1/0.´

11.06.10 (NW) „Wölfe“ bessern den Spielerkader auf

Nur ein Abgang mit Tim Ruschmeier
Bad Oeynhausen-Wulferdingsen (ebi). Noch rund zweieinhalb Wochen, dann endet die Wechselfrist im Amateur-Fußballsport. Am 30. Juni ist finito. Viele Fußball-Vereine haben ihre Hausaufgaben bereits mit großer Akribie gemacht, so auch auch der Mindener Fußball-A-Ligist SuS Wulferdingsen.

Der Tabellenzweite der abgelaufenen Saison hat nur einen Abgang zu verzeichnen, sich aber mit mehreren neuen Fußballern verstärkt. Den Klub verlassen wird Offensivspieler Tim Ruschmeier in Richtung Bezirksligist FT Dützen. „Das ist nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein menschlicher Verlust für die Mannschaft“, sagt Fußball-Obmann Ali Waldeck. „Tim ist ein feiner Kerl, und wir respektieren voll seinen Entschluss, aus sportlicher Sicht den Verein zu verlassen. In Dützen findet er mit Mathias Kummer einen Trainer vor, der gut mit jungen Leuten umgehen kann und sie weiter bringt. Wir vom SuS wünschen Tim alles Gute auf seinem weiteren sportlichen Weg.“

Und was kommt nun dazu bei den „Wölfen“ für die neue Saison? Das Team ist noch relativ jung und braucht deshalb zur Führung auf dem Platz routinierte und erfahrene Fußballer. „Außerdem hat man im Verlauf der Saison gesehen, dass uns in der Abwehr Kopfball starke Spieler fehlen. Dort ist kein Spieler über 1,80 Meter. Hier haben wir gezielt nachgebessert“, sagt Ali Waldeck. Vom Herforder A-Ligisten FC Exter kommt mit Johann „Hans“ Janzen (28 Jahre) ein gestandener Kicker, der vor einigen Jahren auch schon beim Landesligisten FC Bad Oeynhausen unter Vertrag stand, bevor er sich damals wegen seiner beruflichen Ausbildung nach Exter aufmachte, wo der Trainingsaufwand nicht so hoch war wie bei einem Landesligisten. Die berufliche Ausbildung verschlang mächtig Freizeit. Johann Janzen soll die Zehner-Position bei den „Wölfen“ übernehmen und mit seiner Kopfballstärke auch der Defensive halt geben.

Ebenfalls groß gewachsen und Kopfball stark ist Martin Keulertz (23), der vom B-Ligisten TuS Victoria Dehme zum SuS wechselt. Er spielte seinerzeit bei der A-Jugend der Spielgemeinschaft Volmerdingsen/Wulferdingsen, mit der er auch Meister wurde. „Er ist über 1,90 Meter und wenn er regelmäßig trainiert, kann er uns weiter helfen“, erwartet Waldeck von Keulertz einiges. Als bereits gestandener Spieler verstärkt Alex Bäumer (26) vom TuS Lahde/Quetzen die „Wölfe“ im defensiven Mittelfeld. „Er kann auch in der Viererkette spielen wie Keulertz“, sagt Waldeck.

Als Perspektivspieler kommt der 20-jährige Benedikt Ruschmeier, der in Wulferdingsen wohnt und vom Lübbecker A-Ligisten TuS Tengern III kommt. Er kann im Mittelfeld eingesetzt werden und spielte auch einst in der Wulferdingsener Jugend. Mit diesen Personalien hat der SuS Wulferdingsen seine Hausaufgaben abgearbeitet und dort nachgebessert, wo nach Meinung von Ali Waldeck und Trainer Gerd Hartmann Handlungsbedarf bestand. Mit zwei Spielern sind die SuS-Verantwortlichen noch im Gespräch.